Von 27. bis 29. September 2019 zeigen John Neumeier und sein Hamburg Ballett am Festspielhaus Baden-Baden Glucks Oper „Orphée et Eurydice“.Alles nur ein Traum

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In John Neumeiers szenischer Interpretation von Christoph Willibald Glucks Oper Orphée et Eurydice (Bild oben, © Kiran West) tritt Orphée als Ballettchef auf. Wenn der Vorhang sich öffnet, blickt das Publikum in einen Ballettsaal. Fasziniert von Arnold Böcklins Toteninsel will Orphée das Gemälde mit seiner Frau, der Tänzerin Eurydice, choreografieren. Bereits seit vielen Jahren begleitet Neumeier der mythologische Stoff. Für seine Hamburger Inszenierung, die im Rahmen der Herbstfestspiele in Baden-Baden zu sehen ist, entwarf er das Bühnenbild, die Kostüme und das Lichtkonzept. Am Pult des Freiburger Barockorchesters und des Vokalensembles Rastatt steht Alessandro De Marchi. Orphée tanzen alternierend Dmitry Korchak und Maxim Mironov. Arianna Vendittelli verkörpert Eurydice, und diese muss auch nicht in der Unterwelt bleiben. Denn am Ende war bei Neumeier alles nur ein Traum.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

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Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Dr. Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Dr. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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