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Mit Giuseppe Verdis „Aida“ startet die Arena di Verona am (heutigen) Samstag ihr 98. Opernfestival. Für die konzertante Aufführung kehrt Dirigent Riccardo Muti zurück, 41 Jahre nach seinem ersten und einzigen Auftritt in dem antiken Amphitheater. In der Titelpartie gibt Eleonora Buratto ihr Debüt. An ihrer Seite sind Azer Zada als Radamès und Anita Rachvelishvili als Amneris zu erleben.

Arena di Verona

Arena di Verona

Die Vorstellung, die am 22. Juni noch einmal gezeigt wird, markiert einen Neustart für das Musikleben Italiens. „Seit einem Jahr warten wir auf diesen Moment, seit die Pandemie uns gezwungen hat, das bereits für Sommer 2020 geplante Arena-Festival zu verschieben“, sagte der Bürgermeister von Verona, Federico Sboarina. Von den Behörden sind 6.000 Zuschauer pro Vorstellung zugelassen worden, das ist weniger als die halbe Kapazität des größten Freilicht-Operntheaters der Welt.

Verdis „Aida“ erlebte vor 150 Jahren in Kairo ihre Uraufführung. 1913 wurden die ersten Opernfestspiele in Verona mit einer Inszenierung des Stücks eröffnet, genau zum 100. Geburtstag des italienischen Komponisten.

Zu dem diesjährigen Opernfestival haben sich zahlreiche Stars angekündigt. Anna Netrebko und Yusif Eyvazov stehen gemeinsam in drei „Turandot“-Aufführungen auf der Bühne. Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak treten zusammen in den beiden Hauptrollen von „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ auf. Plácido Domingo kehrt für einen Gala-Abend zurück. Der Tenor Jonas Kaufmann gibt sein Debüt in der Arena.

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