Das Bartholdy Quintett stellt sich im 12. Jahr seiner Gründung den Streichquintetten seines Namensgebers. 

Bartholdy Quintett nennen sie sich schon 12 Jahre, doch erst jetzt haben die fünf Musiker die Streichquintette ihres Namensgebers eingespielt – zum Glück, wie die kraftvolle Aufnahme zeigt. Schließlich überzeugt das Ensemble in seinem Spiel gleichermaßen mit Neugierde, Frische und Entdeckerfreude, wie mit brillanter Virtuosität und selbstverständlicher Vertrautheit im Zusammenspiel. Mit dieser wohldosierten Mischung gehen die Interpreten an zwei überaus verschiedene Werke Mendelssohn-Bartholdys heran. Da ist das Streichquintett Nummer eins A‑Dur op. 18, ein jugendlich schimmerndes Stück mit Leichtigkeit und Grandesse im Charakter. Und dann ist da das Streichquintett Nummer zwei B‑Dur op. 87, ein dichtes und reifes Meisterwerk, das mit seiner farbenreichen Klangpalette und sonorer Tiefe in den Bann zieht. In der facettenreichen Interpretation des Bartholdy Quintetts erschließen sich beide Klangwelten unmittelbar und beglückend.

Felix Mendelssohn Bartholdy: „String Quintets”, Bartholdy Quintett (Avi)

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here