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Die Bayerische Staatsoper gründet ihr eigenes Label. Unter dem Namen „Bayerische Staatsoper Recordings“, oder kurz „BSOrec“, sollen Audio- und Video-Mitschnitte von aktuellen und vergangenen Höhepunkten des Repertoires veröffentlicht werden, teilte das Haus am Donnerstag mit. „Die Gründung eines hauseigenen Labels ist die konsequente Weiterentwicklung unserer seit Jahren angestrebten Strategie der Unabhängigkeit von Plattenlabels oder TV-Sendern und ein weiterer Baustein neben Staatsoper.TV“, erklärte Intendant Nikolaus Bachler.

Bayerische Staatsoper, Zuschauerraum

Bayerische Staatsoper, Zuschauerraum

Neben Opernproduktionen und Konzertmitschnitten von großen symphonischen Werken sind auch Produktionen aus dem Kinder- und Jugendprogramm CAMPUS sowie ausgesuchte Aufnahmen aus dem Archiv der Staatsoper geplant. Zudem erhalten die Ensembles des Bayerischen Staatsorchesters eine Plattform für kammermusikalische Editionen.

Zum Start des Labels am 28. Mai soll eine CD mit Gustav Mahlers 7. Symphonie unter der Leitung des damaligen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko erscheinen. Im Juli folgt die Korngold-Oper „Die tote Stadt“ mit Marlis Petersen und Jonas Kaufmann in den Hauptpartien auf DVD und Blu-ray.

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