Der Freistaat Bayern lässt wieder mehr Besucher bei Kulturveranstaltungen zu. Ab dem 22. Juni sind bis zu 100 Gäste in Innenräumen und 200 im Freien möglich, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München. Damit erlaube man doppelt so viele Besucher wie seit der ersten Öffnung am 15. Juni. Voraussetzung seien zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze. Zudem gelte weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Großveranstaltungen bleiben jedoch zunächst bis zum 31. August 2020 verboten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

Am Morgen hatte das bayerische Kabinett den seit dem 16. März geltenden Katastrophenfall zu Mittwoch aufgehoben. Dann werden die Kontaktbeschränkungen weiter gelockert. So dürfen sich im öffentlichen Raum Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung mehr., sofern Mindestabstände eingehalten werden. Weitere Lockerungen gibt es etwa für die Gastronomie, den Handel, für Krankenhäuser und Hallenbäder.

Wir haben jetzt weitere Erleichterungen beschlossen, aber mit Vorsicht und schrittweise“, sagte Söder. „Corona ist nicht besiegt“, mahnte der Ministerpräsident.

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