News | 30.09.2020

Bayern verlän­gert Pilot­ver­such mit mehr Kultur-Besu­chern

von Redaktion Nachrichten

30. September 2020

Die Bayerische Staatsoper darf bis zum 14. Oktober weiterhin 500 Zuschauer pro Vorstellung empfangen. Der Modellversuch mit erweiterten Publikumszahlen soll weitere praktische Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln.

Die darf zwei weitere Wochen lang bis zu 500 Besu­cher pro Vorstel­lung empfangen. Die am 1. September gestar­tete Test­phase werde bis zum 14. Oktober verlän­gert, teilte Bayerns Kunst­mi­nister Bernd Sibler (CSU) am Dienstag mit. „Nach der vier­wö­chigen Pilot­phase mit erwei­terten Publi­kums­zahlen werden nun die Ergeb­nisse ausge­wertet“, sagte er.

Bayerische Staatsoper, Zuschauerraum

Baye­ri­sche Staats­oper, Zuschau­er­raum

Der Modell­ver­such, an dem inzwi­schen auch die Phil­har­monie im Münchner Gasteig und die Meis­ter­sin­ger­halle in teil­nehmen, werde fort­ge­setzt, um vor dem Hinter­grund stei­gender Infek­ti­ons­zahlen weitere prak­ti­sche Erkennt­nisse und Erfah­rungen zu sammeln. „Damit verbes­sern wir die Fakten­basis, auf der verant­wor­tungs­volle Entschei­dungen in Zukunft getroffen werden können“, erklärte Sibler.

Wegen der Corona-Pandemie sind in bei Kultur­ver­an­stal­tungen nur maximal 200 Personen in Innen­be­rei­chen zuge­lassen. Der Pilot­ver­such wurde vom Baye­ri­schen Kunst­mi­nis­te­rium gemeinsam mit dem Baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­te­rium auf den Weg gebracht. Die Unter­su­chung wird von einem Ärzte­team des Klini­kums rechts der Isar, der Tech­ni­schen Univer­sität und Vertre­tern des Landes­amts für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit begleitet und fach­lich bewertet.

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