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Bayern verschiebt die geplanten Öffnungsschritte unter anderem für Kulturveranstaltungen um zwei Wochen. Auch die Modellprojekte in Theater‑, Konzert- und Opernhäusern werden bis zum 26. April ausgesetzt, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in München. Gleiches gelte für geplante Öffnungen in Außengastronomie und Sport in Landkreisen oder Städten mit niedrigen Corona-Infektionszahlen.

PK Ministerpräsident Söder

PK Ministerpräsident Söder

In Bayern sollten nach den Osterferien abhängig von den Inzidenzen weitere Öffnungsschritte unter anderem für die Kultur erfolgen. Das hatte das Kabinett vor zwei Wochen beschlossen. Zudem sollten im Rahmen eines Modellprojekts bis zu drei Theater‑, Konzert- und Opernhäuser in Landkreisen oder kreisfreien Städte mit einer 7‑Tages-Inzidenz von über 100 ausgewählt werden, um unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen die Wirksamkeit insbesondere von umfassenden Testkonzepten zu untersuchen. Kunstminister Bernd Sibler (CSU) hoffte damals auf sinkende Inzidenzzahlen. Demgegenüber erklärte Ministerpräsident Söder nun: „Es ist nicht die Zeit für unsichere Öffnungen.“

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