Willkommen zur neuen Klassik-Woche,

die­ses Mal mit einem Schwer­punkt von den Bay­reu­ther Fest­spie­len – aber auch mit einem tur­bu­len­ten Per­so­nal­ka­rus­sell und eini­gen tie­fen Kul­tur­kämp­fen. Alles, was die­se Woche pas­siert, ist auf einem Blick.

WAS IST

Schon 2011 hat­te Krat­zer sei­nen „Tann­häu­ser“ in Bre­men vor­ge­dacht – eigent­lich hat er ihn für Bay­reuth nur ein wenig adap­tiert.

BAYREUTHER NOTIZEN I –  PREMIERE

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Am Ende der Bay­reu­ther Tann­häu­ser-Pre­mie­re fühl­te ich mich wun­der­bar unter­hal­ten vom Road­mo­vie des Regis­seurs Tobi­as Krat­zer: Die Venus als Anar­chis­tin mit Zwerg und Tra­ves­tie-Künst­ler, die Wart­burg als musi­ka­li­scher Pil­ger­ort Fest­spiel­haus. Dazu Insi­der-Gags ohne Ende. Lus­tig und berüh­rend, hand­werk­lich geni­al – Film, Büh­ne, selbst die Pau­sen-Show am Fest­spiel­teich! Aber schon wie in sei­ner Tann­häu­ser-Insze­nie­rung in Bre­men, die Krat­zer eben­falls am Künst­ler­aus­gang des Hau­ses spie­len ließ, in der er sein Venus-Trio längst  erfun­den hat­te, über­leg­te ich, ob das wirk­lich die Pro­ble­me unse­rer Welt sei­en (hier übri­gens der Bericht von damals, der auch für Bay­reuth gel­ten könn­te)? Als ich Krat­zer das frag­te, erklär­te er mir: Tann­häu­sers Kampf sei auch ein Kampf mit unse­ren eige­nen mora­li­schen Ansprü­chen – „wir wol­len auch CO2-neu­tral sein und trotz­dem wei­ter in Urlaub flie­gen und rech­nen uns hoch an, dass wir frem­de Kul­tu­ren akzep­tie­ren und schät­zen und besu­chen“. Ein Dilem­ma. Aber leben wir nicht längst in einer Regen­bo­gen­ge­sell­schaft? Ich dach­te: ja! Bis ich dann – ich stand auf der Hin­ter­büh­ne des Fest­spiel­hau­ses – die Buhs für den Tra­ves­tie-Künst­ler Le Gateau Cho­co­lat gehört habe. Er hat­te nichts getan, außer sich sel­ber zu spie­len und wur­de nun offen­sicht­lich zur Pro­jek­ti­ons­flä­che frus­trier­ter, kon­ser­va­ti­ver Idio­ten. Der Chor, der in die­sem Augen­blick neben mir stand, konn­te es kaum glau­ben. Wur­de da wirk­lich ein dun­kel­häu­ti­ger Drag-Künst­ler aus­ge­buht, weil er einen dun­kel­häu­ti­gen Drag-Künst­ler spiel­te? Spä­tes­tens als Le Gateau Cho­co­lat all das auf sei­ner Face­book-Sei­te the­ma­ti­sier­te, war klar: Ich hat­te mich geirrt. Es gibt wirk­lich noch Men­schen, die selbst die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit nicht aus­hal­ten kön­nen. 

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BAYREUTHER NOTIZEN II –  JUNG UND WILD

Der Regis­seur Valen­tin Schwarz und der Diri­gent Pie­ta­ri Inki­nen wer­den den Bay­reu­ther Ring 2020 lei­ten. Als Katha­ri­na Wag­ner mich anrief, um mir die­se Neu­ig­kei­ten zu erzäh­len, stand ich gera­de unter der Dusche. Mutig. Und gut. Das waren mei­ne ers­ten, spon­ta­nen Gedan­ken. Sie sag­te: „Es geht auch dar­um, dass die Künst­ler, die in Bay­reuth arbei­ten, bren­nen – ich will kei­ne Rou­ti­ne, kei­ne sat­ten Erzähl­for­men, mich inter­es­siert es, wenn das Feu­er lodert – etwas Neu­es ent­steht!“ Und, ja – ihre Ent­schei­dung IST mutig! Det­lef Bran­den­burg schreibt in einem aus­ge­wo­ge­nen Stück in der Deut­schen Büh­ne, dass er das Enga­ge­ment Inki­nens ver­stün­de, er hät­te schließ­lich bereits einen erfolg­rei­chen Ring diri­giert – bei Schwarz sind sei­ne Zwei­fel indes grö­ßer. Wird Bay­reuth zum Zufalls­ge­schäft?, fragt Bran­den­burg, ist die Pla­nung zu kurz­fris­tig? Zu wenig Ruhe? Zu wenig Werk­statt? Ich per­sön­lich bin vor allen Din­gen neu­gie­rig und glau­be fest dar­an, dass das Risi­ko des Schei­terns die Grund­la­ge für jeden Erfolg ist. Neu­gie­rig bin ich auch auf einen ganz ande­ren Aspekt die­ser Geschich­te. Orches­ter­ma­na­ge­rin der Deut­schen Radio Phil­har­mo­nie Saar­brü­cken-Kai­sers­lau­tern, des­sen Chef­di­ri­gent Pie­ta­ri Inki­nen ist, ist Maria Grät­zel. Sie war bis vor kur­zem Assis­ten­tin von Chris­ti­an Thie­le­mann – und ging im Streit. Nicht aus­zu­ma­len, wie die Pro­ben nächs­ten Som­mer ver­lau­fen wer­den, wenn Grät­zel mit geschwol­le­ner Brust nach Bay­reuth reist und der dor­ti­ge (noch)Musikdirektor, dem sie einst die Smo­kings bügel­te, mit anse­hen muss, wie „ihr“ Musik­di­rek­tor zur neu­en Ring-Hoff­nung wird.

BAYREUTHER NOTIZEN III – GRÜTTERS WARTET

Ein skur­ri­ler Moment der Pres­se­kon­fe­renz in Bay­reuth war die Fra­ge nach Katha­ri­na Wag­ners Ver­trags­ver­län­ge­rung. Man sei auf einem guten Weg, sag­te sie und wur­de dabei von Toni Schmid unter­stützt, der die Ver­hand­lun­gen für den Frei­staat führt. Tat­säch­lich scheint man sich längst einig zu sein – Wag­ners Ver­trag wird ver­län­gert. Aller­dings liegt er bereits seit eini­gen Wochen bei Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters auf dem Schreib­tisch. Und die scheint es zu genie­ßen, Bay­reuth ein biss­chen zap­peln zu las­sen. Vor kur­zem war Grüt­ters noch glü­hen­de Ver­fech­te­rin des aktu­el­len Bay­reuth-Kur­ses, aber irgend­wie scheint ihr der rote Tep­pich auf dem Grü­nen Hügel nun per­sön­lich zu kurz gewor­den zu sein. Aus irgend­ei­nem Grund zögert sie, der Ver­trags­ver­län­ge­rung zuzu­stim­men. Katha­ri­na Wag­ner hat Bay­reuth in den letz­ten Jah­ren in der Gegen­wart ver­an­kert, die künst­le­ri­sche Qua­li­tät sicht­bar gestei­gert – wer wäre die Alter­na­ti­ve? Das weiß wahr­schein­lich auch Grüt­ters nicht. Umso ver­wun­der­li­cher, war­um sie den neu­en Ver­trag immer wie­der unter ihren gro­ßen Unter­schrif­ten-Sta­pel legt.

HR2: MUSIK- STATT KULTURRADIO?

Das Hör­funk­pro­gramm hr2-kul­tur ist ein groß­ar­ti­ger Kul­tur­sen­der! Aber Kul­tur­be­richt­erstat­tung kos­tet Geld: Rezen­sio­nen, Ana­ly­sen, Bericht­erstat­tung aus allen Küns­ten – Lite­ra­tur, Musik, Bil­den­de Kunst, Film. Das bedeu­tet: Vie­le Exper­ten. Vie­le Wor­te. Vie­le Bei­trä­ge. Damit soll nun Schluss sein. Der Hes­si­sche Rund­funk will sein Kul­tur­ra­dio in ein Musik­ra­dio umwan­deln, weni­ger Wort, mehr Klang – und vor allen Din­gen, ein bil­li­ge­res Pro­gramm. Künst­ler star­te­ten bereits eine Online-Peti­ti­on, und das Deutsch­land­ra­dio frag­te sei­ne Zuhö­rer kürz­lich „Brau­chen wir Kul­tur im Radio?“. „Nein“, sag­ten eini­ge Hörer, Poli­tik-Bericht­erstat­tung sei wich­ti­ger. Ich fin­de (obwohl mein Herz für die Klas­sik schlägt), dass Musik immer nur als Teil der gan­zen Kul­tur, ja auch der gesell­schaft­li­chen Ein­ord­nung, span­nend ist. Kul­tur­ra­dio bedeu­tet ein Radio, das Frei­räu­me schafft, um über unser Dasein, über unse­re Gesell­schaft zu reflek­tie­ren – zuwei­len sogar mit Ide­en, die voll­kom­men absurd, lite­ra­risch und künst­le­risch grö­ßen­wahn­sin­nig sind. Und, ja, ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass jeder Poli­ti­ker und jeder Bür­ger kla­rer denkt, wenn er den Frei­raum der Kul­tur als Basis ver­steht, um dar­aus Real­po­li­tik zu machen. Kul­tur ist eine Selbst­ver­ge­wis­se­rung unse­rer Gegen­wart. Die Kul­tur als Gan­zes gegen das Mono­pol der Musik aus­zu­spie­len, ist am Ende nur ein Deck­män­tel­chen, um Geld zu spa­ren.    

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WAS WAR

Die Insze­nie­rung des „Ido­me­neo“ von Peter Sel­lars bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len.

MEHR GELD FÜR SALZBURG?

Letz­te Woche haben wir bereits geschrie­ben, dass das Fest­spiel­haus in Salz­burg saniert wer­den muss – unklar war, wer das bezah­len soll. Das hat der Stan­dard nun Lan­des­haupt­mann Wil­fried Has­lau­er gefragt, und der ant­wor­te­te: „Das gro­ße Fest­spiel­haus ist nach 60 Jah­ren teils bau­fäl­lig, wir haben etwa Pro­ble­me mit dem Brand­schutz. Wenn man an einer Stel­le anfängt, muss man woan­ders wei­ter­ma­chen. (…) Die der­zei­ti­ge Kos­ten­an­nah­me liegt bei 100 Mil­lio­nen. Das ist zu bewäl­ti­gen, wenn man es auf fünf bis zehn Jah­re stre­cken kann. Auf­ge­teilt wird es auf den Bund mit 40 Pro­zent, Land und Stadt Salz­burg mit je 25 Pro­zent, die Fest­spie­le selbst sowie den Tou­ris­mus­för­de­rungs­fonds mit den übri­gen zehn Pro­zent.“ Der­weil ging in Salz­burg die ers­te Pre­mie­re von Ido­me­neo in der Insze­nie­rung von Peter Sel­lars über die Büh­ne: Es geht um Kli­ma­schutz, und der öster­rei­chi­sche Kurier schreibt: „Es ist ja rüh­rend, wie er sein Welt­um­ar­mungs­thea­ter über die­se Oper (…) stülpt. Von einer wirk­li­chen Ana­ly­se oder einem kraft­vol­len Auf­schrei war aber nichts zu sehen. Es gibt bedeu­tungs­schwan­ge­res Bewe­gungs­thea­ter wie aus den 1980er Jah­ren.“  

20 JAHRE WEST-EASTERN DIVAN

Vor 20 Jah­ren wur­de das West-Eas­tern Divan Orches­tra gegrün­det: Initi­iert von Dani­el Baren­bo­im, unter­stützt von Bernd Kauffmann und orga­ni­siert von Baren­bo­ims dama­li­gem Assis­ten­ten Sebas­ti­an Wei­g­le. Inter­es­sant, wie das Pro­jekt nach 20 Jah­ren zu Baren­bo­ims per­sön­li­cher Mar­ke gewor­den ist. Im Inter­view mit der Ber­li­ner Mor­gen­post sagt Kauffmann nun, dass er kei­nen Kon­takt mehr zu Baren­bo­im habe, und auch von Wei­g­le haben wir lan­ge nichts mehr gehört. Die genia­le Idee des West-Eas­tern Divan Orches­tra, in dem Musi­ker aus Isra­el und ara­bi­schen Län­dern mit­ein­an­der strei­ten und reden – vor allen Din­gen aber musi­zie­ren – soll­ten, war zeit­wei­se sinn­ent­leert, da es vor allen Din­gen aus Musi­kern aus Spa­ni­en bestand. Ein Bei­spiel, wie gro­ße Ide­en sich am Ende sel­ber ihres Sin­nes ent­lee­ren kön­nen. Scha­de.

JOHANN KRESNIK IST TOT

Johann Kres­nik, einer der krea­tivs­ten Regis­seu­re ist tot.

Der Regis­seur Johann Kres­nik war ver­ant­wort­lich für eines mei­ner frü­hen, voll­kom­men ergrei­fen­den Thea­ter­er­leb­nis­se. Sei­ne Insze­nie­rung des Baa­der-Mein­hof Kom­ple­xes am Thea­ter Bre­men war eine Erwe­ckung: skru­pel­lo­ses, kör­per­lich ent­äu­ßern­des Polit-Thea­ter, das mei­nen Schü­ler-Kopf aus den Fugen von rich­tig und falsch kata­pul­tier­te. Die Kraft sei­nes visu­el­len Ver­ste­hens präg­te mein Auge, auch dann noch, als ich poli­tisch anders dach­te als er, der ewi­ge Salon-Kom­mu­nist. Die archai­sche Gewalt Kres­niks ist in Bre­men noch immer zu sehen, anhand einer Ker­be, die er in den Tre­sen der klei­nen Knei­pe „Beim Pauls­klos­ter“ geritzt hat­te – im Krei­se sei­ner Büh­nen­kol­le­gen, als er ihnen erklär­te, dass es immer um alles gehen müs­se! Wann immer ich konn­te, bin ich Johann Kres­nik und sei­nem Werk hin­ter­her­ge­reist – und bis zum Ende gehör­te er nie zu den Regis­seu­ren, die ihre eige­ne Masche pfleg­ten, er dach­te stets neu, aus den Wer­ken her­aus, lote­te jedes Mal aufs Neue die Gren­zen unse­rer Gesell­schaft aus – er hat uns pro­vo­ziert, zum Gren­zen­bre­chen her­aus­ge­for­dert, und vor allen Din­gen: die Men­schen geliebt, sei­ne Schau­spie­ler, Sän­ger, Chor­mit­glie­der, und: sein Publi­kum. Nun ist der unver­wüst­li­che Kärnt­ner, der Geschich­te am Bre­mer Tanz­thea­ter geschrie­ben hat, dann in Hei­del­berg ran­da­lier­te, der Kom­mu­nist und Athe­ist, der sein Mit­leid mit Han­ne­lo­re Kohl auf die Büh­ne brach­te, gro­ße Opern insze­nier­te und an der Volks­büh­ne am Rosa-Luxem­burg-Platz und in Bonn das Kraft­werk der Büh­ne erprob­te, gestor­ben. Leben Sie wohl, Johann Kres­nik. 

NEUER CHEF DER PARISER OPER

Alex­an­der Neef wird von 2021 an Sté­pha­ne Lissner als Chef der Pari­ser Oper beer­ben. Das ist so etwas wie eine Rück­kehr – bis 2008 wirk­te Neef in Paris unter der Lei­tung von Gerard Mor­tier an der Oper mit – er gilt als Zieh­sohn Mor­tiers. Seit 2008 öff­ne­te Neef die Oper in Toron­to für ein jun­ges Publi­kum und sorg­te für inter­na­tio­na­le Gesangs­qua­li­tät.

AUF UNSEREN BÜHNEN

Rund­um begeis­tert zeigt sich Mar­co Frei in der NZZ über die Pre­mie­ren bei den Münch­ner Opern­fest­spie­len. Sowohl Bar­rie Kos­kys Agrip­pi­na als auch die Salo­me in der Insze­nie­rung von Krzy­sztof War­li­kow­ski über­zeug­ten ihn so, dass er sie als „Höhe­punk­te der Sai­son an der Baye­ri­schen Staats­oper“ beschrieb. Ganz anders sah das der BR, dem der Diri­gent Ivor Bol­ton zu lang­wei­lig und die Kulis­se von Rebec­ca Ringst zu öde vor­kam. +++ Wir haben berich­tet, dass Ceci­lia Bar­to­li wut­ent­brannt ihr Enga­ge­ment in der Mai­län­der Pro­duk­ti­on von Giu­lio Cesa­re abge­sagt hat­te – nun hat Inten­dant Alex­an­der Perei­ra Ersatz gefun­den: Dani­el­le de Nie­se wird ihre Rol­le über­neh­men.

Genie­ßen Sie den Fest­spiel­som­mer, debat­tie­ren und strei­ten wir über die Kunst und genie­ßen die Musik – zu Hau­se, vor dem Fern­se­her oder in den Opern- und Kon­zert­häu­sern der Welt.

In die­sem Sin­ne, hal­ten Sie die Ohren steif.

Ihr

Axel Brüg­ge­mann

brueggemann@crescendo.de

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Axel Brüggemann
Axel Brüggemann glaubt, dass Musik das Leben verändern kann. Darüber hat er zunächst bei der WELT am SONNTAG geschrieben, bei der er auch Textchef war. Später schrieb er für die FAS und die Jüdische Allgemeine. Heute ist der ehemalige crescendo-Chefredakteur hauptsächlich fürs Fernsehen tätig: für arte, ZDF und SKY. Für seine Bayreuth-Moderationen wurde er für den Grimme-Preis nominiert. Brüggemanns Dokumentarfilme suchen stets nach dem Zusammenhang von Musik und Mensch.

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