Mit Sunnyi Melles als Sprecherin und dem Beethoven Orchester Bonn unter Dirk Kaftan ist die Geschichte „WUM und BUM und die Damen DING DONG“ ein Stück, das Kinder unterhält, bei dem aber auch Erwachsene ihren Spaß haben.

Schräge Gestalten, ein pompöses Rüschending und ein kapitaler Fliegenfurz: Die Geschichte Wum und Bum und die Damen Ding Dong von Brigitte Werner ist so schräg wie ihr Titel. Der Komponist Gordon Kampe hat dazu hinreißende Musik geschrieben, die der Geschichte in nichts an Originalität nachsteht. Herausgekommen ist ein Stück, das Kinder mit Wumms und Witz unterhält, bei dem aber auch Erwachsene ihren Spaß haben können.

Sunnyi Melles als Sprecherin und das Beethoven Orchester Bonn unter Dirk Kaftan erzählen die Geschichte „WUM und BUM und die Damen DING DONG“

Ein rundum vergnügliches Stück mit Sunnyi Melles als Sprecherin 

Dafür sorgt nicht zuletzt das Beethoven Orchester Bonn, das die Sache unter der Leitung von Dirk Kaftan mit Schmackes angeht. Kaftan mobilisiert das Orchester fulminant, geht aber auch ins feinsinnige Detail. Mit Sunnyi Melles als Sprecherin ergibt das ein höchst unterhaltsames und rundum vergnügliches Stück, das auch den musikalischen Nachwuchs aktiviert. Die Kinder der Grundschule Niederbachem und der Bonner Lyngsbergschule, die hier mitwirken, sind jedenfalls mit Feuereifer bei der Sache. 

Brigitte Werner und Gordon Kampe: „WUM und BUM und die Damen DING DONG“, Sunnyi Melles, Beethoven Orchester Bonn, Dirk Kaftan (MDG)
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Mehr vom Beethoven Orchester Bonn unter Dirk Kaftan: crescendo.de 

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Guido Krawinkel
Guido Krawinkel schreibt über alles, was mit Musik zu tun hat. Dem Studium der Musikwissenschaften in Bonn folgten Tätigkeiten in der Tonträgerbranche, beim Radio und im Verlagswesen sowie eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Als freier Journalist arbeitet Guido Krawinkel für Zeitungen, Zeitschriften und Konzerthäuser, schreibt Rezensionen, CD-Booklets und Programmeinführungen und ist Mitglied in der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Der begeisterte Chorsänger hält es mit Loriot: Ein Leben ohne Chor ist möglich, aber sinnlos.

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