Frank Zap­pa war ein begna­de­ter Kom­po­nist. „Ein Genie“, nann­te ihn Kent Naga­no, der meh­re­re Wer­ke von ihm auf­führ­te. Ein Jahr vor sei­nem Tod 1993 nahm das Ensem­ble Modern (Foto oben: © Stef­fen Schind­ler) spä­te Wer­ke mit ihm auf. Für Zap­pa war das Ensem­ble sei­ne „letz­te Band“, wie er sag­te. Aus­schnit­te aus den Alben „The Yel­low Shark“ und „Gre­go­ry Pec­ca­ry & Other Per­sua­si­ons“, das Ali N. Askin aus Zap­pas nach­ge­las­se­nem Klang­ma­te­ri­al zusam­men­mon­tiert hat­te, kom­men nun unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Jona­than Stock­ham­mer aber­mals zur Auf­füh­rung. Musi­ka­lisch inein­an­der­grei­fend, bil­den sie, der Aus­sa­ge Zap­pas fol­gend, der alle sei­ne Wer­ke als eine ein­zi­ge Kom­po­si­ti­on ver­stand, ein Klang­kon­ti­nu­um.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.alteoper.de

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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