News | 05.09.2021

Belgi­sche Oboistin gewinnt Tele­mann-Wett­be­werb

von Redaktion Nachrichten

5. September 2021

Die Barock­obo­istin Nele Vertommen hat den 11. Inter­na­tio­nalen Tele­mann-Wett­be­werb in gewonnen. Die belgi­sche Musi­kerin errang den mit 7.500 Euro dotierten 1. Preis „Preis der Mittel­deut­schen Barock­musik“, teilte die Tele­mann-Gesell­schaft am Sonntag mit. Auf den 2. Platz kam der Japaner Rei Inoue (Block­flöte), der auch den Publi­kums­preis erhielt.

Preisträger Telemann-Wettbewerb

Preis­träger Tele­mann-Wett­be­werb

Der 3. Preis ging an Ching-Yao Wang (Travers­flöte) aus Taiwan. Eleo­nora Bišćević (/) und Benia­mino Paga­nini () am glei­chen Instru­ment erhielten den Bären­reiter Urtext-Preis bezie­hungs­weise einen Sonder­preis der Jury. Alle Preis­träger bekommen zudem Konzert­ein­la­dungen zu den Magde­burger Tele­mann-Fest­tagen, zum Bach­fest , zu den Arolser Barock-Fest­spielen und zu den Musik­fest­spielen Sans­souci.

Der Jury­vor­sit­zende Barthold Kuijken äußerte sich hoch­zu­frieden mit dem aktu­ellen Wett­be­werb. Mit 140 Anmel­dungen habe es so viele Bewer­bungen wie noch nie gegeben. „Durch die Corona-Einschrän­kungen hatten die jungen Musiker jetzt endlich wieder ein konkretes Ziel, auf das sie hinar­beiten können“, sagte er. Die Jury habe am Ende vor „Luxus­pro­blemen“ gestanden und auf Grund der hohen Qualität der Beiträge statt sieben sogar acht Teil­nehmer der 2. Runde ins Finale geschickt. „Sie haben Tele­manns vortreff­liche Musik in sehr mannig­fal­tigen Farben gespielt.“

Der Tele­mann-Wett­be­werb wird seit 2001 veran­staltet. Er findet alle zwei Jahre statt, jeweils im Wechsel mit den Tele­mann-Fest­tagen. Die nächste Ausgabe soll vom 10. bis 19. März 2023 veran­staltet und für Gesang ausge­schrieben werden. Der Kompo­nist wurde 1681 in Magde­burg geboren. Er starb 1767 in .

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Fotos: Viktoria Kühne