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In Berlin dürfen Theater‑, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos ab 4. Juni wieder für Besucher öffnen. Das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen. Möglich mache das die stetig sinkende und konstant niedrige Corona-Inzidenz in der Stadt. Es gelten weiterhin Regeln zum Infektionsschutz wie individuelle Hygienekonzepte.

Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen bis zu 100 Personen teilnehmen, bei maschineller Lüftung bis zu 500 Personen. Im Rahmen des Pilotprojekts „Perspektive Kultur“ dürfen die Philharmonie, das Konzerthaus, die Staatsoper und die Deutsche Oper sogar mehr als 500 Besucher empfangen. Im Außenbereich werden bis zu 500 Zuschauer mit festen Sitzplätzen erlaubt. Ab 250 Gästen gilt eine generelle Testpflicht. Diese entfällt bei kleineren Veranstaltungen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern und Maskenpflicht am Sitzplatz eingehalten werden.

Die gegenwärtige Entwicklung kann uns vorsichtig optimistisch stimmen und erlaubt uns, im wahrsten Sinne, die Erweiterung unserer Spielräume“, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke). „Wenn es uns allen gemeinsam gelingt, diesen Trend fortzusetzen, wenn also die Entwicklung so weitergeht, kann der Berliner Kultursommer kommen.“

Der Senat beschloss zudem, das Singen sowohl im Außen- als auch im Innenbereich unter strengen Hygieneauflagen wieder zu erlauben.

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