0
131

Das Berliner Pilotprojekt Kulturveranstaltungen mit Corona-getestetem Publikum wird über die Ostertage ausgesetzt. Grund ist die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene bundesweite „Ruhephase“ vom 1. bis 5. April, teilte die Senatskulturverwaltung am Dienstag mit. An diesen Tagen soll nahezu das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland ruhen.

Staatsoper Unter den Linden, Saal

Staatsoper Unter den Linden, Saal

Betroffen sind Aufführungen an der Volksbühne, der Staatsoper und der Deutschen Oper. Die Veranstaltungen sollen nach dem 6. April nachgeholt werden. Ein Kammerkonzert im Konzerthaus Berlin am Donnerstag (25. März) kann noch stattfinden.

Mit dem Projekt wollte die Kulturverwaltung untersuchen, wie Theatervorstellungen und Konzerte in der Pandemie ablaufen können. Dazu erwerben Besucher im Vorverkauf personalisierte Tickets und durchlaufen am Veranstaltungstag einen Corona-Test in einem teilnehmenden Testzentrum. Beim Eintritt zu der Vorstellung legen sie ihr Ticket, das Testergebnis und ihren Personalausweis vor. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben.

Die erste Veranstaltung des Projekts war am 19. März das Theaterstück „Panikherz“ am Berliner Ensemble. Die Berliner Philharmoniker gaben tags darauf ein Sinfoniekonzert.

© MH – Alle Rechte vorbehalten.

No posts to display