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Wie können Theateraufführungen und Konzerte mit Corona-getestetem Publikum ablaufen? Das soll ein Pilotprojekt der Berliner Senatskulturverwaltung untersuchen. Vom 19. März bis 4. April sind neun Veranstaltungen geplant. Anschließend werden die Ergebnisse interessierten Institutionen zur Verfügung gestellt. „So ein Pilot ist in Deutschland einzigartig – und hoffentlich ein Beitrag mit Blick auf ein unbeschwertes Besuchen von Kulturveranstaltungen. So bald wie möglich“, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag.

Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Bei dem Projekt erwerben Besucher im Vorverkauf personalisierte Tickets und durchlaufen am Veranstaltungstag einen Corona-Test in einem teilnehmenden Testzentrum. Beim Eintritt zu der Vorstellung legen sie ihr Ticket, das Testergebnis und ihren Personalausweis vor. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben.

Die erste Veranstaltung des Projekts ist am 19. März das Theaterstück „Panikherz“ am Berliner Ensemble. Die Berliner Philharmoniker geben tags darauf ein Sinfoniekonzert, das Konzerthaus Berlin gestaltet am 25. März ein Kammerkonzert. Die Staatsoper Unter den Linden zeigt eine Neuinszenierung von Mozarts „Le nozze di Figaro“ (2. April), in der Deutsche Oper Berlin wird Zandonais „Francesca da Rimini“ aufgeführt (4. April). Weitere Veranstaltungen gibt es in der Volksbühne Berlin, im „Säälchen“ und im Estrel Hotel Berlin.

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