News | 31.03.2022

Berliner Bühnen 2021 mit leichtem Besu­cher­an­stieg

von Redaktion Nachrichten

31. März 2022

Die 36 öffent­lich geför­derten Bühnen und Orchester Berlins haben auch 2021 erheb­lich weniger Tickets verkauft als vor der Corona-Pandemie. Insge­samt konnten nur 1.031.258 zahlende Gäste die Vorstel­lungen besu­chen, teilte die Kultur­ver­wal­tung am Donnerstag mit. Das waren zwar gut 111.000 Zuschauer mehr als 2020. Aber 2019 wurden noch 3,3 Millionen Karten verkauft.

Berliner Philharmonie

Berliner Phil­har­monie

„Für unsere Orchester, Bühnen und Tanz­gruppen war 2021 coro­nabe­dingt das zweite harte Jahr in Folge“, erklärte Berlins Kultur­se­nator (Linke). Die Einrich­tungen waren mona­te­lang geschlossen und mussten aufgrund der verschärften Hygie­ne­vor­schriften ihr regu­läres Platz­an­gebot deut­lich redu­zieren. „Trotz aller Ein- und Beschrän­kungen, Unsi­cher­heiten und trüben Aussichten haben die Bühnen dieser Stadt zwei Dinge nicht verlassen: Zuver­sicht und Krea­ti­vität“. Wann immer es ging, hätten die Häuser Lebens­zei­chen gesendet: „Sie haben Formate ange­passt, flexibel auf Möglich­keiten reagiert und auf Digi­ta­li­sie­rung gesetzt.“

Die meisten Besu­cher – knapp 154.000 – hatte der Fried­rich­stadt-Palast, gegen­über gut 111.000 im Vorjahr und 545.000 im Jahr 2019. Dahinter kam die Stif­tung mit 98.477 Gästen (2020: 90.264, (2019: 261.297), die Staats­oper Unter den Linden (81.565 statt 56.281 bzw. 236.387), die Deut­sche Oper (67.666 statt 56.299 bzw. 248.710), die (64.678 statt 55.494 bzw. 217.078), das Konzert­haus Berlin (47.604 statt 50.878 bzw. 161.240) und die Rund­funk-Orchester und Chöre GmbH (45.045 statt 50.815 bzw. 143.228).

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Archiv Berliner Philharmoniker