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Der Intendant der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, gibt sein Amt zum 31. Dezember 2021 ab. Der Autor und Kurator habe um eine Auflösung seines Vertrages gebeten, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Oberender wolle sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zuwenden. Er ist seit 2012 Intendant der Festspiele und Geschäftsführer der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB). Im November 2020 war sein Vertrag bis Ende 2026 verlängert worden.

Thomas Oberender

Thomas Oberender

Die Vorsitzende des KBB-Aufsichtsrates, Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), dankte Oberender für seine Verdienste und seinen Einsatz. Er habe die Festspiele zu einem innovativen Schaufenster der Bundeskultur gemacht und zum Teil neu konzipiert. Mit Neugründungen habe er sich um alternative künstlerische Produktionsweisen und genreübergreifende Ansätze verdient gemacht und wegweisende Formate kreiert. „Ich wünsche Thomas Oberender beruflich alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei seinen künftigen Vorhaben“, sagte Grütters.

Die Berliner Festspiele realisieren Festivals wie MaerzMusik, das Musikfest Berlin und das Jazzfest Berlin, das Theatertreffen, vier Bundeswettbewerbe für junge Talente, Ausstellungen im Gropius Bau sowie Veranstaltungen verschiedener Genres im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Stadt.

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