News | 24.01.2022

Berufs­or­chester trotz Corona in stabiler Lage

von Redaktion Nachrichten

24. Januar 2022

Die öffent­lich geför­derten Orchester in und ihre Musiker sind bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. „Die Lage der Berufs­or­chester ist nach zwei Jahren Pandemie stabil und insge­samt konso­li­diert“, sagte der Geschäfts­führer der Deut­schen Orches­ter­ver­ei­ni­gung (DOV), Gerald Mertens, am Montag in .

Gerald Mertens

Gerald Mertens

Die Zahl der Plan­stellen sei gegen­über der letzten Erhe­bung Anfang 2020 um 17 auf 9.749 zurück­ge­gangen. Dies resul­tiere jedoch aus dem lang­fristig verein­barten, sozi­al­ver­träg­li­chen Arbeits­platz­abbau nach dem Zusam­men­schluss des Sinfo­nie­or­ches­ters -Baden und mit dem Radio-Sinfo­nie­or­chester zum im Jahr 2016.

„Seit 2018 hat es keine neuen Fusionen oder Auflö­sungen von Orches­tern gegeben“, erklärte Mertens. Derzeit exis­tierten bundes­weit 129 Berufs­or­chester, bei der ersten gesamt­deut­schen Erfas­sung 1992 waren es 168 Klang­körper mit 12.159 Plan­stellen.

Die Orchester setzten auf Inno­va­tionen bei Programm, Personal und Publikum. Voraus­set­zung dafür sei eine verläss­liche Finan­zie­rung durch Länder und Kommunen, betonte der DOV-Geschäfts­führer. Mit krea­tiven Ideen habe etwa die Deut­sche Radio­phil­har­monie ihre Abon­nen­ten­zahlen trotz Pandemie um 51 Prozent gestei­gert.

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Fotos: Maren Strehlau