News | 21.11.2021

Bran­den­burger Sympho­niker: Tardy wird nicht Chef­di­ri­gent

von Redaktion Nachrichten

21. November 2021

Der desi­gnierte Chef­di­ri­gent der Bran­den­burger Sympho­niker, Olivier Tardy, wird das Amt doch nicht über­nehmen. Der fran­zö­si­sche Künstler habe ein Vertrags­an­gebot abge­lehnt, teilte das am Sonntag mit. Daher werde sein Gast­di­ri­gen­ten­ver­trag zum Ende der Saison 202122 auslaufen. Die Geschäfts­füh­rung wolle die Zeit bis zum Sommer nutzen, um einen „den Bedürf­nissen des Bran­den­burger Thea­ters und den Bran­den­burger Sympho­ni­kern ange­mes­senen und würdigen Chef­di­ri­genten zu finden“.

Olivier Tardy

Olivier Tardy

Ursprüng­lich war Tardy als Nach­folger von Peter Gülke vorge­sehen, dessen Vertrag im Juli 2020 endete. Sein offi­zi­eller Amts­an­tritt zur Spiel­zeit 202122 wurde zunächst um ein Jahr verschoben, er wirkte aber bereits als Erster Gast­di­ri­gent bei den Bran­den­burger Sympho­ni­kern. Die Geschäfts­füh­rung des Bran­den­burger Thea­ters äußerte ihr „großes Bedauern“, dass in den Verhand­lungen mit Tardy bezie­hungs­weise dessen Agentur ein Chef­di­ri­genten-Vertrag nicht zustande komme.

Der 1973 in Cler­mont-Ferrand gebo­rene Tardy studierte am Conser­va­toire National Supé­rieur de Musique in Paris. Er wurde Mitglied der Orchester-Akademie der und 1996 Solo­flö­tist an der Baye­ri­schen Staats­oper. Als Diri­gent arbei­tete er mit Orches­tern wie den Stutt­garter Phil­har­mo­ni­kern, dem , den Münchner Sympho­ni­kern, den Essener Phil­har­mo­ni­kern, dem , dem Orchestre Phil­har­mo­nique de Nice und dem Orchestre Lamou­reux. Im Musik­thea­ter­be­reich leitete er verschie­dene Produk­tionen der Baye­ri­schen Staats­oper.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Jessica Alice Hath