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Die Bregenzer Festspiele präsentieren im kommenden Jahr erstmals zwei Opernstudio-Inszenierungen in einer Saison. Regisseur Jörg Lichtenstein bringt mit jungen Sängerinnen und Sängern Joseph Haydns „Armida“ im Theater am Kornmarkt auf die Bühne, teilten die Veranstalter am Mittwoch in Bregenz mit. Bereits zwei Wochen vor dem Festivalstart feiert dort Rossinis „Die Italienerin in Algier“ Premiere. Die Inszenierung von Brigitte Fassbaender musste in der vergangenen Saison wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden.

PK Bregenzer Festspiele

PK Bregenzer Festspiele

Im Mittelpunkt der Festspiele vom 20. Juli bis 21. August steht „Madame Butterfly“. Die Puccini-Oper wird erstmals als Spiel auf dem See produziert. Regie führt Andreas Homoki. Enrique Mazzola dirigiert die Wiener Symphoniker. Für die 26 Abende sind knapp 189.000 Tickets aufgelegt, wovon den Angaben zufolge bisher rund ein Viertel gebucht sind. Im Festspielhaus wird Umberto Giordanos Oper „Sibirien“ in der Regie von Vasily Barkhatov gezeigt. Die Wiener Symphoniker werden dabei von Valentin Uryupin geleitet.

In diesem Jahr erzielten die Bregenzer Festspiele mit der Wiederaufnahme von Verdis „Rigoletto“ auf der Seebühne eine Auslastung von 99 Prozent. „Madame Butterfly“ wird im Sommer 2022 und 2023 aufgeführt. In den beiden folgenden Jahren soll „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber gezeigt werden. Für die Regie und das Bühnenbild zeichnet Philip Stölzl verantwortlich. Das 1821 in Berlin uraufgeführte Stück wurde 1983 im Festspielhaus gezeigt. Auf der Seebühne wird es zum ersten Mal zu sehen sein.

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