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Die Bregenzer Festspiele 2021 können in diesem Jahr ohne Einschränkung der Besucherzahlen stattfinden. Nach den neuen Corona-Regeln der österreichischen Bundesregierung müssten bei allen Produktionen keine Plätze freibleiben, teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Zugelassen werden Zuschauer, die geimpft, genesen oder getestet sind. „Wir haben nun positive Rahmenbedingungen für eine Saison voller künstlerischer Höhepunkte“, sagte Festspielpräsident Hans-Peter Metzler.

"Rigoletto"

Rigoletto“

Der Boden ist bereitet für das 75-Jahr-Jubiläum der Bregenzer Festspiele und für einen unvergesslichen Sommer“, erklärte Intendantin Elisabeth Sobotka. Bei der Wiederaufnahme der „Rigoletto“-Inszenierung von 2019 kehrten zahlreiche Künstler nach Bregenz zurück. „Das ist für mich ein deutliches Zeichen ihrer Wertschätzung für dieses Festival und ein großes Kompliment an das gesamte Team“, betonte sie.

Seit der Ankündigung vom vergangenen Freitag, dass die Restriktionen zum 1. Juli deutlich gelockert werden, sei die Kartennachfrage spürbar gestiegen. „Viele haben auf diese positive Entscheidung direkt reagiert“, sagte der kaufmännische Direktor Michael Diem. Für die 28 „Rigoletto“-Vorstellungen auf der Seebühne seien von 202.000 verfügbaren Tickets bereits 115.000 verkauft und 65.000 gebucht.

Die Bregenzer Festspiele finden vom 21. Juli bis zum 22. August statt. Eröffnet wird das Festival mit Arrigo Boitos Oper „Nero“ im Festspielhaus. Das Programm umfasst unter anderem auch eine halbszenische Fassung von Richard Wagners „Das Rheingold“, Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und weitere Konzerte.

2020 mussten die Festspiele wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Als Ersatz gab es eine Woche lang „Festtage im Festspielhaus“ mit Konzerten, einem Arienabend und einer Musiktheater-Uraufführung. In den kommenden beiden Jahren soll als Spiel auf dem See Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ gezeigt werden.

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