Eine große Reise

William Claxton

0
75

Im Jahr 1960 verbrachten Fotograf William Claxton und Musikexperte Joachim E. Behrendt sieben Wochen in den Vereinigten Staaten und begaben sich an die authentischsten Stätten des Jazz.

Sie besuchten nicht nur die wichtigsten Konzertsäle in Memphis, New Orleans, New York oder Hollywood, sondern recherchierten auch abseits der berühmten Hallen, sie spazierten in Seitenstraßen, U‑Bahnhöfen und an ganz besondere Orte, um die Spuren ihrer Leidenschaft zu dokumentieren. Das wirklich schöne an diesem Zeitdokument aber ist die Tatsache, dass man – je mehr man durch die Seiten blättert und in den Texten schmökert – auch die beiden jungen Männer immer besser kennenlernt, es ist sozusagen ein Spiegelbild der Zeit der 60er-Jahre, ein Aufeinandertreffen zwischen einem Deutschen und einem Amerikaner, die sich zuvor nur vom Telefon her kannten und später dicke Freunde wurden. Was sie verband, war die Leidenschaft für die Musik und die alte Schule des Journalismus, mit Linse und Block in die Tiefen vorzudringen und alles selbst zu erleben. Das Ergebnis sind 600 Seiten Jazz für das Auge.

Previous articleDie Mozart-Arznei
Next articleBach intensiv
Maria Goeth
Als Fünfjährige schockverliebte sie sich in den Klang einer Mozart-Kassette. Seit dem brennt Maria Goeth für den Opern- und Konzertbetrieb und schlüpfte dort schon in fast jede erdenkliche Rolle: Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und Konzertdesignerin aber auch als Regisseurin, Sprecherin und Musikmanagerin. Festanstellungen führten sie u.a. ins Orchestermanagement der Bayerischen Staatsoper, als Konzertdramaturgin ans Theater Heidelberg und ins Projektmanagement von „Jugend musiziert“. Darüber hinaus übernimmt die promovierte Musikwissenschaftlerin immer wieder Lehraufträge an der LMU München. Seit 2016 arbeitet Maria Goeth bei CRESCENDO, seit 2017 ist sie Leitende Redakteurin.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here