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Riccardo Muti bleibt ein weiteres Jahr Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra (CSO). Der 80-Jährige habe zugestimmt, seinen laufenden Vertrag bis zur Saison 2022/23 zu verlängern, teilte das Orchester am Donnerstag mit. Grund sei, dass in der Corona-Pandemie viele gemeinsame Konzerte abgesagt werden mussten.

Riccardo Muti

Riccardo Muti

Nach so einer herausfordernden Zeit ohne die Möglichkeit, sich an Live-Musik zu erfreuen, sind wir dankbar, dass Maestro Muti unserer Einladung gefolgt ist und bei uns bleibt, um Musik zu machen, die unsere Stimmung hebt und uns inspiriert“, sagte die Vorsitzende des Orchestervereins, Helen Zell. „Ich freue mich darauf, wieder mit den Musikern in Chicago zu sein, um Musik zurück in die Stadt zu bringen“, erklärte Muti.

Der italienische Dirigent leitet das CSO seit 2010, er ist der zehnte Musikdirektor in der 130-jährigen Geschichte des Klangkörpers. Sein Debüt am Pult des Orchesters hatte er 1973 beim Ravenna Festival gegeben. 2007 kehrte er für eine einmonatige Residenz mit Abonnementkonzerten und einer Europatournee zurück. Bei seinem Antrittskonzert als Musikdirektor leitete Muti das CSO vor 25.000 Besuchern im Millennium Park in Chicago. Seitdem hat er mehr als 450 Auftritte im In- und Ausland, einschließlich der von ihm ins Leben gerufenen kostenlosen Konzerte in Chicago.

Am Abend ist das Saisoneröffnungskonzert des Chicago Symphony Orchestra unter Mutis Leitung geplant. Es ist der erste gemeinsame Auftritt seit Februar 2020.

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