Clemens Christian Poetsch widmet sich den Miniaturen von Sven Helbig.

Der Pia­nist Cle­mens Chris­ti­an Poe­tsch wid­met sich den Minia­tu­ren von Sven Hel­big.

Wer Erik Satie schätzt, wird auch die­se Musik mögen: Oft spar­sam bis zur Ver­wei­ge­rung und von „edler Ein­falt und stil­ler Grö­ße“ (Johann Joa­chim Winckel­mann). Unge­dul­di­ge Hörer und sol­che, die lei­den­schaft­li­chen Aus­druck schät­zen, wer­den sicher nicht auf ihre Kos­ten kom­men. Denn sel­ten gibt es mehr als ein gemäch­li­ches Tem­po und eine Laut­stär­ke, die über Mez­zo­for­te hin­aus­geht.

Fast improvisiert

Man­ches wirkt fast impro­vi­siert, dar­in auch die Gren­zen zu Jazz und Pop über­schrei­tend. Unbe­dingt par­al­lel lesen soll­te man, was Sven Hel­big und sein Pia­nist Cle­mens Chris­ti­an Poe­tzsch, mit dem er einst im Jazz-Trio spiel­te und der selbst Kom­po­nist und Arran­geur ist, unab­hän­gig von­ein­an­der über die ein­zel­nen Stü­cke schrei­ben. Da erfasst man von den Minia­tu­ren mehr, als wür­de man sie ohne Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on hören. Auch Titel wie Abend­glü­hen, Meer­nacht, Mai­baum, Agnus Dei oder Schlaf­lied sind allein schon spre­chend.

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Sven Hel­big: „Abend­glü­hen, Meer­nacht, L’In­fi­ni­to, Gone, Am Abend u.a.“, Cle­mens Chris­ti­an Poe­tsch (Ber­lin Clas­sics / Neue Meis­ter)

Zu bezie­hen u.a. bei: www.jpc.de

Als Dank, dass Sie auch ange­sichts der Coro­na-Kri­se an die Musik glau­ben, kön­nen Sie die­ses Album bis Ende Mai 2020 kos­ten­frei in der NML hören. Regis­trie­ren Sie sich unter: crescendo.de

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