Die Pia­nis­tin Corin­na Simon wähl­te für ihr Album Kla­vier­wer­ke aus drei Jahr­zehn­ten.

Es muss nicht immer gleich die Zau­ber­flö­te sein! Wer Kin­der an klas­si­sche Musik her­an­füh­ren will, soll­te es manch­mal lie­ber mit klei­ne­ren For­ma­ten ver­su­chen.

Die Pianistin Corinna Simon wählte für ihr Album Klavierwerke aus drei Jahrzehnten.

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Erzählt Geschich­ten, nicht nur für Kin­der: die Pia­nis­tin Corin­na Simon
(Foto: © Dani­el Pasche)

So sieht das jeden­falls die Ber­li­ner Pia­nis­tin Corin­na Simon. Für ihre Dop­pel-CD hat sie Kla­vier­wer­ke aus drei Jahr­hun­der­ten aus­ge­wählt, von denen die meis­ten eigens für Kin­der geschrie­ben wur­den. Dar­un­ter sind „Klas­si­ker“ aus Robert Schu­manns Album für die Jugend, aber auch unbe­kann­te­re Kom­po­si­tio­nen aus aller Welt: die Kin­der-Sui­te Num­mer zwei von Hei­tor Vil­la-Lobos, die Pup­pen­tän­ze von Dmi­tri Schosta­ko­witsch oder die Sie­ben Stü­cke für Kin­der von Nino Rota. Oft erzäh­len die kur­zen Wer­ke Geschich­ten – wie im Fal­le der Bal­lett­schu­he, Bau­ern­stie­fel oder grie­chi­schen San­da­len, die Im Schus­t­er­la­den des Anda­lu­si­ers Joa­quín Tur­i­na ver­sam­melt sind. Corin­na Simon erzählt sie span­nend nach. Schö­ne „Appe­tit­häpp­chen“ für ange­hen­de Klas­sik­fans! 

Corin­na Simon: „Kla­vier für Kin­der“ (Sony)
www.amazon.de

Mehr für Kin­der: crescendo.de

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Julia Hartel
Julia Hartel, Jahrgang 1982, weiß oft gar nicht, ob sie nun am liebsten Computer- oder Klaviertastaturen, Seiten (von Büchern) oder Saiten (die ihres Cellos) unter den Fingern spürt. Nach ihrem Studium der Germanistik und Musikwissenschaft hat sie sich 2007 als Journalistin und Lektorin selbstständig gemacht. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Nürnberg.

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