News | 16.02.2022

Corona-Maßnahmen werden bis 20. März zurück­ge­fahren

von Redaktion Nachrichten

16. Februar 2022

Bund und Länder haben Locke­rungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Bis zum 20. März 2022 sollen die Einschrän­kungen des gesell­schaft­li­chen, kultu­rellen und wirt­schaft­li­chen Lebens in drei Schritten zurück­ge­nommen werden. Der Schei­tel­punkt der aktu­ellen Omikron-Welle sei wohl erreicht, sagte Bundes­kanzler Olaf Scholz (SPD) am Mitt­woch nach Bera­tungen mit den Minis­ter­prä­si­denten der Länder. Deshalb werde sich die Lage in den nächsten Wochen stetig verbes­sern und man könne jetzt „opti­mis­ti­sche Perspek­tiven aufma­chen“. Es gehe vielen Bürgern wie ihm selbst, erklärte Scholz: „Irgendwie haben wir nach diesen langen zwei Jahren auch verdient, dass es wieder besser wird.“

Bundeskanzler Olaf Scholz

Bundes­kanzler Olaf Scholz

Im ersten Öffnungs­schritt werden ab sofort die Zugangs­be­schrän­kungen und Kontrollen im Einzel­handel abge­schafft. Geimpfte und Gene­sene können sich privat wieder in unbe­grenzter Zahl treffen. Ledig­lich für Unge­impfte gilt noch bis 19. März: eigener Haus­halt und maximal zwei Personen eines weiteren Haus­halts.

Vom 4. März an können Groß­ver­an­stal­tungen ihre Plätze wieder bis 60 Prozent in Innen­räumen und bis 75 Prozent in Außen­be­rei­chen auslasten. In der Gastro­nomie gilt dann wieder 3G, also geimpft, genesen oder getestet.

Am 20. März sollen die meisten Schutz­maß­nahmen enden. Unter anderem fallen für Kultur­ein­rich­tungen sämt­liche Zugangs- und Kapa­zi­täts­be­schrän­kungen weg. Ledig­lich „Basis­schutz­maß­nahmen“ wie eine Masken­pflicht in Innen­räumen gelten weiter.

„Museen, Theater, Konzert­häuser und Kinos können sich also darauf einstellen, dass mit dem Früh­ling auch der Normal­be­trieb in ihre Häuser zurück­kehrt“, erklärte Kultur­staats­mi­nis­terin Claudia Roth (Grüne). Die Beschlüsse der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz läuteten „eine etap­pen­weise Rück­kehr zu einem norma­li­sierten gesell­schaft­li­chen und kultu­rellen Leben ein“, sagte sie.

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Fotos: BMF/Thomas Koehler/photothek.net