Wunderbar geklaut

Daniel Müller-Schott

Cello Reimagined (Audio CD)


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Offen sein für die Musik jeder Epo­che und deren Über­tra­gung auf ande­re Instru­men­te“ ist das Cre­do des Cel­lis­ten Dani­el Mül­ler-Schott, der sich aktiv für die Erwei­te­rung sei­nes Reper­toires ein­setzt. Kom­po­nis­ten­grö­ßen wie Sir André Pre­vin und Olli Mustonen wid­me­ten ihm bereits ihre Wer­ke. Für sein neu­es Album sah sich der Cel­list zur Abwechs­lung aber im bereits exis­tie­ren­den Reper­toire ande­rer Instru­men­te um.

Das Vio­lin­kon­zert in G-Dur von Joseph Haydn, aber auch das berühm­te Ada­gio des Bach’schen E-Dur Vio­lin­kon­zerts inter­pre­tiert Mül­ler-Schott auf sei­nem Instru­ment neu und schwingt sich dabei agil in jede Höhe hin­auf. Beson­ders sträf­lich wur­de das Solo­in­stru­ment Cel­lo jedoch von einem igno­riert: Mozart. So ist auf der Auf­nah­me neben dem Ada­gio für Vio­li­ne und Orches­ter auch das Obo­en­kon­zert des Kom­po­nis­ten zu fin­den – von Mozart selbst für Flö­te bear­bei­tet, die Eck­sät­ze von Geor­ge Szell für den gro­ßen Cel­lis­ten Feu­er­mann umge­schrie­ben. Das feh­len­de Ada­gio sowie die Kaden­zen schrieb Mül­ler-Schott selbst sei­nem Instru­ment auf den Leib. Mit roman­tisch ange­hauch­tem Ton und her­aus­ra­gend prä­zi­ser Tech­nik beweist er dabei, dass er und sein Cel­lo ech­te Alles­kön­ner sind.

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Sina Kleinedler
Direkt nach ihrem Abi wirbelte Sina Kleinedler bereits als Praktikantin durch die crescendo-Redaktion. Ein Musikjournalismus- und Cellostudium in Dortmund und Hannover schlossen an. Heute gibt sie unter anderem regelmäßig Konzerteinführungen in der Philharmonie Köln. „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“ (Augustinus Aurelius), lautet ihre Devise.

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