Pressestimmen

… die zehn Tänzerinnen und Tänzer (werfen), besonders in ihren Soli und Duetten, Schlaglichter auf Handlung und Seelenlagen der Figuren. Sie beleben diese mit ihren jeweiligen tänzerischen Hintergründen. So sieht man etwa (…) wie sich Urban Dance und Parcours, (…) Kampfkunst und klassisches Ballett, nahtlos einfügen lassen. Klug lässt der Choreograph seinen Akteuren Freiräume, das Stück mit ihrer Individualität zu bereichern. (…) Dazu setzen die (…) Bielefelder Philharmoniker musikalische Glanzpunkte, brillieren in Tempo und Phrasierung (…), leuchten klangschön die dramatischen Zuspitzungen aus. Stehend gegebene Ovationen für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit einem spannenden Stoff. Neue Westfälische, 29.10.18

Neben den staunenswerten musikalischen Charakterisierungen gelingt Simone Sandroni im Verbund mit den Tänzern etwas Kühnes: Er verknüpft lichte folkloristische Elemente mit akrobatisch wuchtigen Streetdance-Nummern, die höchste Bewunderung abverlangen. (…) In verdichteten 50 Minuten taucht der Zuschauer in eine fantastische Welt jenseits von Schwarz und Weiß, Gut und Böse ein. Ein Fest der Sinne und ein nachdenklich stimmender Spaß, der vom Premierenpublikum mit zehnminütigem Applaus und Bravorufen bedacht wurde. Westfalen-Blatt, 29.10.18

Unbedingt hingehen: gucken, hören, staunen! www.theaterpur.net, 05.11.18

Sandroni lässt die Individualität und die kosmopolitischen Wurzeln seiner Tänzer einfließen. Damit bietet er ein spannendes Spektrum von tänzerischen Ausdrucksformen und ein wunderschön anzusehendes Märchen für unsere Zeit. Westfälischer Anzeiger, 09.11.18

Beschreibung

Igor Strawinsky war erst 28 Jahre alt, als er mit Der Feuervogel eine der wohl bekanntesten Musiken der Ballettgeschichte komponierte. Seine farbenreiche Komposition setzt TANZ Bielefeld zu Beginn der Spielzeit 2018/19 gemeinsam mit den Bielefelder Philharmonikern in Szene.

Das Libretto erzählt die Geschichte des Prinzen Iwan Zarewitsch, der auf der Jagd nach dem Feuervogel in das Reich des dunklen Zauberers Kastschej eindringt. Dort fängt er den Vogel, lässt ihn jedoch auf dessen Wunsch hin wieder frei. Zum Dank eilt der Vogel dem Prinzen zur Hilfe, als dieser durch Kastschej bedroht wird. Gemeinsam können sie die Macht des Zauberers brechen und Iwan Zarewitschs geliebte Prinzessin Zarewna befreien.

Simone Sandroni spürt den Märchenfiguren nach und verleiht ihnen psychologische Tiefe. Im Mittelpunkt steht das Beziehungsgeflecht der Protagonisten, das er behutsam in unsere heutige Lebensrealität überführt. Spannungsgeladene Momente in der Choreografie wechseln sich ab mit impressionistischen, leisen Partien. Zu der kontrastreichen Musik Strawinskys entsteht ein atmosphärisch dichter und bewegender Tanzabend.

Besetzung

Choreografie und Inszenierung Simone Sandroni Musikalische Leitung Gregor Rot Bühne und Kostüme Silke Bauer Licht Johann Kaiser Dramaturgie Janett Metzger Choreografische Mitarbeit und Trainingsleitung Sarah Deltenre Tanz-Korrepetition Evelyn Knorre-Bogdan Feuervogel Tommaso Balbo Gyeongjin Lee Iwan Zarewitsch Adrien Ursulet Kastschei Noriko Nishidate Zarewna Elvira Zúñiga Porras Prinzessinnen und Prinzen / Kastscheis Kreaturen Dhélé Agbetou Alexander Bennett Carla Bonsoms i Barra Melissa Cosseta Gyeongjin Lee Simon Wolant

Spieldauer ca. 00:50 Std. Altersempfehlung ab 10 Jahre
Premiere Sa. 27.10.2018
Zum letzten Mal                        Mo. 22.04.2019 Erster Termin war am So. 21.10.2018 Spielort Stadttheater, Niederwall 27, 33602 Bielefeld

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