Der Wunsch, eine Geschich­te durch Musik zu erzäh­len“, ist es, der den viel­sei­ti­gen nor­we­gi­schen Kom­po­nis­ten Gis­le Kverndokk inspi­riert. Für sein neu­es Musi­cal-Pro­jekt mit sei­nem Libret­tis­ten Øystein Wiik nimmt er sich Umber­to Ecos Mit­tel­al­ter-Roman „Der Name der Rose“ als Vor­la­ge. Der Roman mit der bren­nen­den Biblio­thek am Ende wur­de als lite­ra­ri­sches Meis­ter­werk der Semio­tik gefei­ert. Für Eco war es die Vor­stel­lung der Ermor­dung eines Mönchs in einer Biblio­thek, die ihn zu dem Roman ange­regt hat­te. Die Urauf­füh­rung auf der impo­san­ten Frei­trep­pe zum Mari­en­dom setzt Axel Köh­ler mit dem Thea­ter Erfurt in Sze­ne. Als Cho­reo­graf wirkt Mir­ko Mahr mit, und die musi­ka­li­sche Lei­tung über­neh­men Jür­gen Grimm und alter­na­tiv Chan­min Chung. Wei­te­re Auf­füh­run­gen gibt es bis 1. Sep­tem­ber. 

www.theater-erfurt.de

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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