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Die Dresdner Musikfestspiele nehmen nach über einem Jahr Corona-bedingter Pause den Livebetrieb vor Publikum wieder auf. Vom 4. bis 13. Juni sind zehn Konzertprogramme geplant, sagte Intendant Jan Vogler am Montag. Möglich mache das die positive Inzidenzentwicklung.

Programmvorstellung Dresdner Musikfestspiele

Programmvorstellung
Dresdner Musikfestspiele

Künstler wie Albrecht Mayer und Boris Giltburg, das Dresdner Festspielorchester unter Ivor Bolton oder Rudolf Buchbinder hätten sich bereiterklärt, zweimal zu spielen. Dadurch wolle man angesichts der eingeschränkten Platzkapazität möglichst vielen Zuschauern den Konzertgenuss ermöglichen. In den letzten Monaten habe man zwar gelernt, dass das Genießen und Entdecken von Musik auch im digitalen Raum möglich ist. „Und doch freuen wir uns in diesem Jahr ganz besonders auf das Wiedersehen mit Livepublikum“, betonte Vogler.

Die Volkswagen AG als langjähriger Partner der Dresdner Musikfestspiele hat ihr Engagement am Montag verlängert. „Mit dem Motto ‚Dialoge‘ wenden sich die diesjährigen Musikfestspiele einem besonders wichtigen gesellschaftlichen Thema zu“, erklärte Benita von Maltzahn, Leiterin Cultural Engagement bei dem Unternehmen.

Die Dresdner Musikfestspiele haben am 24. Mai mit einer Streaming-Woche begonnen. Zur Eröffnung präsentierte das Festspielorchester unter der Leitung von Daniele Gatti einen zweiteiligen Zyklus aller Sinfonien von Robert Schumann. Am Sonntag wurde dem US-amerikanischen Komponisten und Dirigenten John Adams der diesjährige „Glashütte Original MusikFestspielPreis“ verliehen.

Im vorigen Jahr mussten die Dresdner Musikfestspiele wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Alternativ boten die Veranstalter ein 24-stündiges Livestream-Festival „Music Never Sleeps DMF“ mit knapp 60 Künstlern, die kurze Programme aus ihren Wohn- und Probenräumen überall auf der Welt beisteuerten.

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