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Die Dresdner Musikfestspiele reduzieren ihr diesjähriges Programm. Statt am 14. Mai beginnt das Festival erst am 24. Mai und dann mit einer Streaming-Woche. Abhängig vom Infektionsgeschehen könnten im Juni auch Live-Konzerte stattfinden, sagte Intendant Jan Vogler am Mittwoch. Dabei setze man auf kleinere Formate in Open-Air-Atmosphäre. Einige der geplanten Höhepunkte sollen auf Herbst verschoben werden.

Dresdner Festspielorchester

Dresdner Festspielorchester

Zur Eröffnung präsentiert das Dresdner Festspielorchester unter der Leitung von Daniele Gatti einen zweiteiligen Zyklus aller Sinfonien von Robert Schumann. Die Verleihung des „Glashütte Original MusikFestspielPreises“ sowie die bereits 2020 geplante Weltpremiere des Tripelkonzerts „Alisma“ für Violine, Violoncello und Klarinette aus der Feder des Schweizer Komponisten William Blank erfolgen ebenfalls digital. In Kooperation mit dem Musikfest Hamburg wird das Auftragswerk der Dresdner Musikfestspiele mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Kent Nagano, mit Mira Wang (Violine), Jan Vogler (Violoncello) und Daniel Ottensamer (Klarinette) als Solisten aus der Elbphilharmonie gestreamt.

Im vergangenen Jahr mussten die Dresdner Musikfestspiele wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Alternativ boten die Veranstalter ein 24-stündiges Livestream-Festival „Music Never Sleeps DMF“ mit knapp 60 Künstlern, die kurze Programme aus ihren Wohn- und Probenräumen überall auf der Welt beisteuerten.

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