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Wegen der angespannten Gesundheitssituation schließen die Sächsische Staatsoper und das Staatsschauspiel Dresden bis zum 24. November. „Die unüberschaubare Infektionslage, die momentan alle Teile der Bevölkerung bedroht, zwingt uns, den Spielbetrieb vorübergehend einzustellen“, erklärten Semperoper-Intendant Peter Theiler und Schauspiel-Intendant Joachim Klement am Freitag. Diese Entscheidung hätten die Geschäftsführer der Sächsischen Staatstheater in Abstimmung mit ihrem Träger, dem Kulturministerium des Freistaats, getroffen.

Semperoper Dresden

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Unter den gegebenen Umständen sei die planerische Grundlage für den künstlerischen Betrieb und für das Publikum nicht mehr gesichert, betonten die Intendanten. „In der jetzigen Gefährdungslage hat zu unserer Entscheidung beigetragen, dass wir uns als Sächsische Staatstheater der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet sehen, die Unterbrechung der Infektionskette zu unterstützen.“ Der Probenbetrieb soll bis auf weiteres in eingeschränktem Rahmen aufrechterhalten werden.

Bereits gekaufte Karten für die entfallenden Veranstaltungen würden durch den Besucherservice erstattet, hieß es.

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