19-jährig begann sie ihre Laufbahn als professionelle Sängerin. Mit 21 ging ihr Traum mit einem Auftritt in Ronnie Scott‘s legendärem Londoner Jazz Club in Erfüllung. 1990 bekam sie einen Vertrag beim Glasgower Label Linn Records. Seither hat Claire Martin über 20 Alben veröffentlicht, zuletzt Believin‘ it: Zusammen mit Niklas Fernqvist am Bass, Daniel Fredriksson an den Drums und dem Pianisten Martin Sjöstedt, der zwölf der 13 Songs arrangiert hat, interpretiert sie Stücke quer durch die (Jazz)-Musikgeschichte genauso wie solche befreundeter Musiker.

Claire Martin (© BBC)

Lässig intoniert Claire Martin mit einfühlsamer, reifer Stimme P.S. I love You aus den 1930er-Jahren oder Eric Stewarts Popsong I‘m Not In Love, der 1975 entstand. Genauso gut lässt sie aber auch in Timeline oder Believn‘ it lebendig perlen. Unüberhörbar ist der harmonische Klang des Quartetts, bei dem alle Mitglieder brillieren, sich aber nie in den Vordergrund spielen. 

Claire Martin: „Believin‘ it”, Martin Sjöstedt, Niklas Fernqvist, Daniel Fredriksson (LINN)

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