Die Ernst von Siemens Musikstiftung schüttet in diesem Jahr zusätzliche Fördermittel von 2,4 Millionen Euro aus. Damit reagiere man auf die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen für viele Musiker, Ensembles, Institutionen und Studenten, teilte die Stiftung am Mittwoch in München mit.

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Bewerben können sich Projekte, die sich mit der aktuellen Situation und den damit einhergehenden Beschränkungen beschäftigen, oder solche, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können zwischen dem 25. Mai und 21. Juni 2020 gestellt werden. Bei der Unterstützung von Studenten arbeitet die Stiftung mit den Musikhochschulen zusammen, die die Vergabe der Gelder nach Bedürftigkeit organisieren.

Die Verleihung des diesjährigen Ernst von Siemens Musikpreises an die Bratschisten Tabea Zimmermann wird auf den 15. Juni 2021 verlegt, zusammen mit der Ehrung des Preisträgers des kommenden Jahres sowie der Komponisten-Förderpreisträger von 2020 und 2021.

Vor der Erhöhung hatte die Stiftung für dieses Jahr mehr als 3,6 Millionen Euro an Preis- und Fördergeldern eingeplant. Davon entfallen mehr als drei Millionen Euro auf die Unterstützung von weltweit rund 120 Projekten im zeitgenössischen Musikbereich.

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