Intimes Familienporträt

Familie Mann

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Sie sind eine der legendärsten Künstlerfamilien der Welt: der große Literat Thomas Mann, seine Frau Katia und die – allesamt schreibenden – sechs Kinder Erika, Klaus, Golo, Monika, Michael und Elisabeth.

Die Briefe, die sie untereinander verschickten, sind nicht nur einzigartige Zeitzeugnisse, sondern auch schonungslos offen, frappierend intim, brillant wortgewaltig, zuweilen urkomisch und unverwechselbar charakterreich. Sie erzählen von Liebe, Krankheit, Eifersucht, Zuneigung und Geld – insbesondere während und nach der Zeit, als im „Tollhaus“ Deutschland der Nationalsozialismus grassiert und die Familie in die USA emigriert.

Tilmann Lahme, Holger Pils und Kerstin Klein haben 199 Briefe aus sechs Jahrzehnten (1919–1981) zu einer beinahe voyeuristischen Familienschau kompiliert – weit über die Hälfte davon war bisher unveröffentlicht. So fleißig wie im Schreiben war die einzigartige Familie übrigens auch im Aufbewahren ihrer Korrespondenz: Die Herausgeber haben sich für ihre Auswahl durch mehr als 2.000 Briefe gearbeitet!

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Maria Goeth
Als Fünfjährige schockverliebte sie sich in den Klang einer Mozart-Kassette. Seit dem brennt Maria Goeth für den Opern- und Konzertbetrieb und schlüpfte dort schon in fast jede erdenkliche Rolle: Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und Konzertdesignerin, aber auch als Regisseurin, Sprecherin und Musikmanagerin. Festanstellungen führten sie u.a. ins Orchestermanagement der Bayerischen Staatsoper, als Konzertdramaturgin ans Theater Heidelberg und ins Projektmanagement von „Jugend musiziert“. Darüber hinaus übernimmt die promovierte Musikwissenschaftlerin immer wieder Lehraufträge an der LMU München. Seit 2016 arbeitet Maria Goeth bei CRESCENDO, seit 2017 ist sie Leitende Redakteurin.

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