Wer Hec­tor Ber­li­oz jen­seits der Oper auf Ori­gi­nal­klang­in­stru­men­ten genie­ßen oder auch erst ken­nen­ler­nen will, dem sei die­se Box mit acht CDs und einer DVD und Auf­nah­men vor allem aus den 1990er-Jah­ren ans Herz gelegt: Ob Rares wie die Ersteinspie­lung der Mes­se solennel­le, die frü­hen Kla­vier-Lie­der Irlan­de op. 2 und Tris­tia, das wun­der­ba­re ver­kapp­te Brat­schen­kon­zert Harold en Ita­lie (mit Gérard Caus­sé) oder Bekann­tes wie Sym­pho­nie fan­tas­tique, Roméo et Juli­et­te und La dam­na­ti­on de Faust –feh­len nur Les nuits d’été zur run­den Antho­lo­gie. Noch immer besitzt groß­teils Refe­renz­cha­rak­ter, was John Eli­ot Gar­di­ner mit dem Orches­t­re Révo­lu­ti­onn­aire et Roman­tique nicht zuletzt in der Sym­pho­nie dra­ma­tique (nach Shake­speare) oder der Légen­de dra­ma­tique (nach Goe­the) mit viel Gespür für den Far­ben­reich­tum Ber­li­oz’ aus dem Orches­ter kit­zelt und wie sou­ve­rän die Sän­ger Anne Sofie von Otter, Robert Tear Gil­les Cache­mail­le und Jean-Phil­ip­pe Lafont agie­ren. 

Ber­li­oz Redis­co­ve­r­ed”, Orches­t­re Révo­lu­ti­onn­aire et Roman­tique, John Eli­ot Gar­di­ner (Dec­ca)

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