Akademie für Alte Musik Berlin – Schwetzinger Festspiele Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder I

Verfügbar bis 22. April 2021

Die Akademie für Alte Musik Berlin macht erlebbar, worauf Beethoven aufbauen konnte.

Die Akademie für Alte Musik Berlin interpretiert unter der Leitung von Bernhard Forck Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und Ludwig van Beethoven.
»In dem, was ich komponiere, sind zehn Prozent von mir, alles andere war schon da«, bekannte Sir Harrison Birtwistle, ein Komponist, dessen Werke nicht an Originalitätsmangel leiden. Keiner schafft Kunst aus dem Nichts, kein Genie, auch Beethoven nicht.

Die Akademie für Alte Musik Berlin macht erlebbar, worauf Beethoven aufbauen konnte. Dass die erste Sinfonie Verwandtschaft zu Mozart und zu französischer Revolutionsmusik zeigt, ist ebenso bekannt wie die starke Affinität der zweiten zum Musiktheater, insbesondere zur Zauberflöte. Welch wichtige Inspiration von Carl Philipp Emanuel Bach nicht nur auf Haydn und Mozart, sondern auch auf Beethoven ausging, zeigt dieses Programm. Wenn man damals von Bach sprach,war dieser gemeint, nicht sein Vater Johann Sebastian. Beethoven empfahl ihn »jedem wahren Künstler nicht allein zum hohen Genuss, sondern auch zum Studium«.

Akademie für Alte Musik Berlin, Bernhard Forck

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie F‑Dur Wq 175
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D‑Dur op. 36
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G‑Dur Wq 183 Nr. 4
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C‑Dur op. 21

Akademie für Alte Musik Berlin
Dirigent: Bernhard Forck (* 1963)