The Royal Opera House Puccini: „Manon Lescaut“ (2014)

Verfügbar von 3. November 2020 bis 17. November 2020

Packendes Drama mit Kristine Opolais und Jonas Kaufmann

Puccinis Verleger versuchte ihn daran zu hindern, Abbé Prévosts „L’Histoire du chevalier des Grieux et de Manon Lescaut“ zu adaptieren. Massenet hatte bereits eine sehr erfolgreiche Oper nach diesem Roman geschaffen. Aber Puccini ließ sich nicht davon abbringen. Er behauptete „eine Frau wie Manon kann mehr als einen Liebhaber haben“. Trotz eines schwierigen Reifeprozesses – fünf Librettisten waren an dem Projekt beteiligt – war die Uraufführung von „Manon Lescaut“ im Jahr 1893 Puccinis erster großer Triumph. Puccinis üppige, farbenprächtige Partitur ist von jugendlicher Vitalität geprägt, gespickt mit kraftvollen Melodien – von Des Grieux und Manons leidenschaftlichem Duett „Vedete? io son fedele“ bis zur überwältigenden Trostlosigkeit von Manons letzter Arie „Sola, perduta, abbandonata“.

Regisseur Jonathan Kent schuf diese Inszenierung von „Manon Lescaut“ im Jahr 2014. Das Bühnenbild von Paul Brown spiegelt die heuchlerische Welt von Manon wieder, in der sie ausgebeutet wird und stirbt.

(Text nach der Website des Royal Opera House)

The Royal Opera House
Dirigent: Antonio Pappano
Regie: Jonathan Kent
Solist*innen: Kristine Opolais, Christopher Maltman, Jonas Kaufmann, Maurizio Muraro, Benjamin Hulett, Robert Burt, Nadezhda Karyazina, Luis Gomes, Jeremy White, Jihoon Kim, Nigel Cliffe