News | 02.12.2021

Frank­furter Opern­in­ten­dant warnt vor Kultur­schlie­ßungen

von Redaktion Nachrichten

2. Dezember 2021

Der Inten­dant der Oper , , hat sich „zutiefst beun­ru­higt“ über mögliche Schlie­ßungen von Kultur­ein­rich­tungen geäu­ßert. Dies hatte Hessens Minis­ter­prä­si­dent Volker Bouf­fier (CDU) als weiter­ge­hende Schutz­maß­nahme gegen die Ausbrei­tung des Coro­na­virus ange­spro­chen. „Eine Schlie­ßung der Theater hätte verhee­rende Folgen“, erklärte Loebe laut einer Mittei­lung vom Donnerstag.

Bernd Loebe

Bernd Loebe

„Bei der letzten Schlie­ßung haben wir 6.000 unserer Abon­nenten verloren, und dieser Anteil würde weiter wachsen“, erklärte Loebe in einem Schreiben an Bouf­fier. „Damit verliert die Oper aber eine absolut notwen­dige Exis­tenz­grund­lage, nämlich einen festen Kunden­stamm, der letzt­lich die Finan­zie­rungs­grund­lage bildet.“ Er sehe die Gefahr, dass die Oper sich davon nie wieder richtig erholen wird.

Es sei keine Über­trei­bung zu sagen, dass das ganze System gefährdet ist. Loebe mahnte eine Diffe­ren­zie­rung zwischen Frei­zeit- und Kultur­ein­rich­tungen an. Schutz­maß­nahmen für Kultur­ein­rich­tungen müssten auf Grund­lage der Hygie­nekon­zepte und wissen­schaft­li­chen Erkennt­nisse geson­dert betrachtet werden. „Bitte zerstören Sie nicht, was wir in Jahr­zehnten aufge­baut haben. Es geht letzt­lich um ein weit über ausstrah­lendes Unter­nehmen“, schloss Loebe.

An der gilt seit Ende November die 2G-Plus-Regel. Besu­cher benö­tigen neben dem Impf- oder Gene­senen-Nach­weis auch einen tages­ak­tu­ellen Corona-Schnell­test. Zudem tragen sie Masken.

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