Zu den Men­schen gehen und mit ihnen gemein­sam musi­zie­ren – so könn­te man das Kon­zept von Ultra­BACH beschrei­ben. Eine Herbst­wo­che lang hal­ten sich die Musi­ker vom ensem­ble reflek­tor (Foto oben: © Hei­de Ben­ser) in Lüne­burg auf, wo Bach 14-jäh­rig sei­ne Schul­aus­bil­dung in der Par­ti­ku­lar­schu­le des Micha­els­klos­ters fort­setz­te. Sie suchen nach Begeg­nun­gen mit den Bewoh­nern, brin­gen ihnen Musik und kon­zer­tie­ren in deren Woh­nun­gen. Bach auf dem Mee­re nen­nen sie den Haus­mu­sik-Par­cours, zu dem auch Lai­en­mu­si­ker gela­den sind. 2015 taten sich 40 Musi­ker zusam­men, um gemein­sam klas­si­sche Kon­zer­te zu geben. Ent­stan­den ist dar­aus das Kam­mer­sin­fo­nie­or­ches­ter ensem­ble reflek­tor, das soeben mit dem Max-Brau­er-Preis der Alfred Toe­pfer Stif­tung aus­ge­zeich­net wur­de. Mit ultra­BACH haben die Musi­ker ein neu­es Fes­ti­val ins Leben geru­fen. Ein Tanz-Kon­zert geben sie mit dem Streich­or­ches­ter strings! der Musik­schu­le. Eine Club­nacht spürt in Bachs Gold­berg-Varia­tio­nen die Tech­no-Rhyth­men auf. Für das Mit­sing-Kon­zert schreibt Ben­ja­min Scheu­er einen Cho­ral, der mit dem Publi­kum geprobt und auf­ge­führt wird. Und zum Abschied lädt das Ensem­ble zu einem gro­ßen Kon­zert mit dem Orches­ter der Musik­freun­de. Bach to the Future wid­met sich der Musik von Bach und sei­nen Nach­fol­gern im Geis­te.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.ensemble-reflektor.de

ANZEIGE



Vorheriger ArtikelHerausragende handwerkliche Ausführung
Nächster ArtikelJubiläum
Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here