Neue Klän­ge für Euro­pa“ haben die Fest­spie­le zu Ehren von Chris­toph Wil­li­bald Gluck als Mot­to gewählt und ein Pro­gramm ent­wor­fen, das sich dem Meis­ter aus der Ober­pfalz von vie­len Sei­ten her nähert und sich zu unter­schied­li­chen Kunst­for­men inspi­rie­ren lässt. Der Gei­ger Dani­el Hope zeigt in einem von ihm selbst mode­rier­ten Kon­zert mit dem Zür­cher Kam­mer­or­ches­ter, wel­che Wir­kun­gen von Gluck aus­gin­gen. Domi­ni­que Hor­witz liest aus E. T. A. Hoff­manns Erzäh­lung „Rit­ter Gluck“. Zur fest­li­chen Eröff­nung singt Kari­na Gau­vin in einer Gluck-Opern­ga­la von „gro­ßen Gefüh­len, Glück und Ver­häng­nis“. Und im Mark­gräf­li­chen Opern­haus Bay­reuth kommt Glucks Oper „Anti­go­no“ kon­zer­tant zur Auf­füh­rung. Gluck schrieb die Geschich­te von Bere­ni­ce und Deme­trio, die in den Wir­ren der Hei­rats- und Kriegs­po­li­tik zuein­an­der fin­den, 1756 für das Tea­tro Argen­ti­na in Rom. 

www.gluck-festspiele.de

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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