Das Gstaad Menuhin Festival gibt Seemannslieder in Auftrag und bringt London eine Hommage dar. Von 16. Juli bis 4. September 2021 kommen Daniel Hope, Anne Sofie von Otter, Bomsori Kim u.a. zu Konzerten ins Berner Oberland. 

Seemannslieder erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Lieder, die in sich wiederholenden Melodien und mit starkem rhythmischen Puls von Sehnsucht nach der Ferne und dem Heimweh erzählen, wurden zum Klang des Lockdowns während der Pandemie. Das Gstaad Menuhin Festival bringt mit dem Kammerorchester Basel Thomas Adès’ Over the sea – shanty songs for string orchestra zur Uraufführung. 15 Stimmen schaffen im Einklang oder auseinanderstrebend wie das Spiel der Wellen eine musikalische Meereslandschaft. 

Bomsori Kim
Bringt mit dem City Light Symphony Orchestra britische Filmmusik zum Klingen: die Geigerin Bomsori Kim

Das Festival bringt London, wo Menuhin seine musikalische Identität entwickelte und sich 1959 niederließ, eine Hommage dar. Im Eröffnungskonzert spielt Daniel Hope Werke von Rebecca Clarke und Edward Elgar. Anne Sofie von Otter singt Shakespeare-Vertonungen. Valery Gergiev und das Mariinsky Orchestra St. Petersburg widmen sich mit Werken von Rodion Schtschedrin und Sergei Prokofjew „Shakespeare in Music“. Und zum Abschluss bringen die Geigerin Bomsori Kim und das City Light Symphony Orchestra britische Filmmusik zum Klingen.

Weitere Informationen zum Gstaad Menuhin Festival 2021 unter: www.gstaadmenuhinfestival.ch 

Fotos: Nicolas Zonfi

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