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Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen haben eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Ausgabe gezogen. Rund 4.100 Besucher erlebten die Darbietungen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Allein die fünf Aufführungen der Festspieloper „Rodelinda“ hatten demnach eine Auslastung von 96,4 Prozent. Sieben Kammerkonzerte in Göttingen, Duderstadt, Hannover und Hann. Münden waren sogar ausverkauft. Die Festspiele sind bereits am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen.

Jochen Schäfsmeier

Jochen Schäfsmeier

Unser hundertjähriger Geburtstag ist über die Bühne gegangen. Für sich genommen schon ein kleines Wunder, angesichts der weiterhin angespannten, pandemischen Situation“, sagte der neue Geschäftsführende Intendant Jochen Schäfsmeier. „Umso mehr freut es mich, dass unsere Erwartungen sogar noch übertroffen wurden.“

Es war die letzte Festivalausgabe des Führungsduos Laurence Cummings (Künstlerische Leitung) und Tobias Wolf (Geschäftsführender Intendant). Über zehn Jahre lenkten beide die Festspiele und steuerten sie auf das hundertjährige Jubiläum zu. Dabei sollten im Mai 2020 alle 42 Opern Georg Friedrichs Händels präsentiert werden – inszeniert, konzertant und in anderen Formaten. Coronabedingt musste das Programm verschoben und verdichtet werden.

Die Händel-Festspiele gelten als das weltweit älteste Festival für Alte Musik. 2019 zog das Festival mit 75 Veranstaltungen an zwölf Tagen rund 14.000 Besucher an. Man blicke „optimistisch wie tatendurstig“ auf die nächste Festivalausgabe vom 12. bis 22. Mai 2022, hieß es.

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