Kulminationspunkt“

Hamlet von John Neumeier zur Musik von Michael Tippett kehrt am 29. März 2020 auf die Hamburger Bühne zurück.

Über 20 Jahre befasste sich John Neumeier immer wieder mit Shakespeares Hamlet. 1976 entstand auf Anregung des Tänzers Mikhail Baryshnikov für das American Ballet Theatre die fragmentarische Hamlet Connotation. Ihr folgte im selben Jahr eine Neufassung für Stuttgart unter dem Titel Der Fall Hamlet. Zur Eröffnung des renovierten Opernhauses in Kopenhagen 1985 konzipierte Neumeier Amleth.

Hamlets Vorgeschichte

Als Vorgeschichte berücksichtigte er Ereignisse aus der Danmarkskronike, einer Geschichte Dänemarks aus dem Jahr 1200.  zu erzählen, war Neumeier besonders wichtig. Für das Verständnis der Handlung sei Hamlets früheres Leben unverzichtbar, betont er.

Hamlet von John Neumeier kehrt an die Hamburger Staatsoper zurück.

Hamlet in der Choreografie von John Neumeier 
(Foto: © Kiran West)

ANZEIGE

So berücksichtigte er Hamlets Eltern, seine Kindheit und frühen Prägungen und sein Interesse für eine vorbeiziehende Gauklertruppe in seiner Choreografie. Aus der dänischen Fassung ging 1997 Hamlet zur Musik von Michael Tippett für das Hamburger Ballett hervor. Neumeier betrachtet es als „Kulminationspunkt“ von allen seinen zuvor erarbeiteten Versionen. Mit Simon Hewett am Pult kehrt sie auf die Bühne zurück.

Weitere Aufführungen gibt es am 31. März, am 3., 4., 5., 7., 11. und 13. April sowie am 19. Juni 2020. Informationen dazu: www.hamburgballett.de

Mehr zu John Neumeier auf crescendo.de

Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here