Die Playlist von...

Jean-Guihen Queyras

von Anna Mareis

25. Oktober 2018

Jean-Guihen Queyras´ Diskografie reicht von Haydn bis zu Dvořák und Komponisten des ­20. Jahrhunderts. Die aktuelle Einspielung beschäftigt sich mit Vivaldi. Was aber hört der Künstler privat?

Das Repertoire von Jean-Guihen Queyras, Solist des ­Ensemble Intercontemporain, ist beeinflusst von seiner ­langjährigen Zusammenarbeit mit Pierre Boulez und ­zeichnet sich durch seinen eklektizistischen Charakter aus: Die Diskografie reicht von Haydn (auf historischen ­Instrumenten) bis zu Dvořák und Komponisten des ­20. Jahrhunderts. Die aktuelle Einspielung beschäftigt sich mit Vivaldi. Was aber hört der Künstler privat?

  1. Mozart: Don Gio­vanni, Phil­har­monia Orchestra, Carlo Maria Giulini
    Eine Auf­nahme, bei der man ver­gisst, dass es sich „nur“ um ­Musik han­delt: Das Leben sprüht aus jeder Note, aus jeder ­Sän­gerin und jedem Sänger, aus dem Orchester! Und der Tod lauert an jeder Ecke …
  2. Sté­phane Gra­pelli: Sweet Georgia Brown
    Sté­phane Gra­pelli ist nicht nur wahr­schein­lich der beste Geiger des 20. Jahr­hun­derts – er bringt uns zum inner­li­chen Glück! Man kann vor Selig­keit nur lächeln!
  3. Bach: Johannes-Pas­sion,
    Ein Wunder, wie Her­re­weghe mit Wort und Musik umgeht. Ein Vor­bild für uns Cel­listen, wenn wir die Bach-Suiten spielen …
  4. Brahms: Vio­lin­kon­zert, Perlman/​Giulini, Chi­cago Symphony
    Das Meis­ter­werk schlechthin, inter­pre­tiert mit ­unwi­der­steh­li­chem Feuer und Inten­sität. ­Eine Auf­nahme die mich über Jahre ­begleitet hat.
  5. Camille Ber­tault: En vie
    Die fran­zö­si­sche Sän­gerin macht ihre Stimme zu einem genialen groo­vigen ­Jazz-­In­stru­ment. Freude garantiert!