Julius Berger ist ein beseelter Musiker und Cellist. Aufgewachsen inmitten der Berge am Fuße des Schlosses Neuschwanstein, verbindet sich für ihn das Erleben der Natur mit der Musik. So liebt er auch in der Musik die Einsamkeit und sucht die Gegenwege. 

Julius Berger wandelt auf den Spuren einer preußischen Königin zum Gespräch. Er erzählt, welche Kräfte die Basler Meisterkurse von „Slawa“ Rostropowitsch in ihm weckten, schwärmt für die Werke von Sofia Gubaidulina und beschreibt die befreiende Wirkung, die neue, noch nie gespielte Musik auf ihn ausübt. Den Lockdown nützte er, um sich mit dem Konzert in d‑Moll BWV 1052 auseinandersetzen, dessen Originalfassung verschollen ist und das Johann Sebastian Bach für Cembalo bearbeitete. Julius Berger spielt es mit Andrei Puskarev am Vibrafon und Pavel Beliaev an der Marimba auf einem Piccolo-Cello.

Klassik Viral: Solisten und Kammermusiker, erfahrene Orchestermitglieder und hoffnungsvolle Talente sprechen über das Musikerleben und die Musik, über ungewöhnliche Instrumente, vergessene Komponisten und hilfreiche Ohrwürmer. Dazu gibt es Live-Musik und Tipps gegen die Corona-Tristesse.

Julius Berger, Bach-Album

Bach Frequencies 60–90“, Julius Berger, Andrei Puskarev, Pavel Beliaev (Solo Musica) 

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(Titelfoto: © Katharina Zürcher)

Weitere Informationen zu Julius Berger und Auftrittstermine unter: juliusberger.de

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