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Die Komponistin Reika Hattori hat den zweiten Possehl-Wettbewerb für neue musikalische Aufführungskonzepte gewonnen. Wie die Musikhochschule Lübeck (MHL) am Dienstag mitteilte, erhielt die Japanerin den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis für ihr multimediales Projekt „Wasser“. Hattori habe die Jury mit ihrer ästhetischen Annäherung an das Thema, dem installativen Charakter ihrer Aufführung und der audiovisuellen Balance von Klang und Raum überzeugt.

Reika Hattori

Reika Hattori

Zwei weitere Prämien über je 1.500 Euro vergab die Jury an Lena Seitz und Gregor Früh für das Projekt „Klimakrise.diesseits. Götterdämmerung – Musik für eine selbstgemachte Apokalypse“ und an Orestis Papaioannou für die Entwicklung, Einstudierung und Leitung seiner Kammeroper für elfköpfiges Ensemble „Sketches of the House of Commons“. Die Preise wurden am vergangenen Freitag im Rahmen eines nichtöffentlichen Preisträgerkonzertes übergeben.

Die MHL lobte den Wettbewerb alle zwei Jahre aus, um Kompetenzen für zeitgenössische Musik im künstlerischen, pädagogischen und technischen Umgang zu fördern. In fünf Projekten wetteiferten Solisten, Ensembles und Komponisten der Hochschule mit rund 30-minütigen, multimedialen Projektpräsentationen um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis.

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