1998 erschien die bis­lang ein­zi­ge Bio­gra­fie über Leo­pold Mozart von Erich Valen­tin. Ihr gegen­über hat das Buch von Sil­ke Leo­pold die bes­se­re Les­bar­keit und Über­sicht­lich­keit vor­aus. Denn die Autorin (Mon­te­ver­di, Hän­dels Opern) glie­dert prä­gnant (Der Sohn des Buch­bin­der, Der Musi­ker, Der Kom­po­nist, Der Schrift­stel­ler, Der Rat­ge­ber, Der Groß­va­ter), bün­delt Bio­gra­fi­sches  und wür­digt den Künst­ler in eige­nen Kapi­teln. Man erfährt unter ande­rem, was eine Lita­nei für 40-stün­di­ge Oster­fei­er­lich­kei­ten aus­macht, wel­che Beson­der­hei­ten Leo­pold Mozarts Mis­sa solem­nis prä­gen, wie er in ande­ren Gat­tun­gen kom­po­nier­te und was sei­ne Vio­lin­schu­le berühmt wer­den ließ. Ein Vier­tel des Buchs wid­met Sil­ke Leo­pold unter Der Weg­be­rei­ter all­zu aus­gie­big den Rei­sen des Vaters mit sei­nem klei­nen Wolf­gang und dem „Nan­nerl“. Vie­le Kapi­tel aber bin­den Leo­pold Mozarts Den­ken, Wir­ken und Leben eng in die Lokal­ge­schich­te und die Beschrei­bung des kul­tu­rel­len Lebens in Augs­burg und Salz­burg ein, was die­se Mono­gra­fie zu einer Ein­füh­rung in mehr­fa­cher Hin­sicht macht. 

Sil­ke Leo­pold: „,Ein Mann von vie­len Wirtz und Klug­heit‘. Leo­pold Mozart. Eine Bio­gra­phie“ (Bären­rei­ter)

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