News | 24.11.2021

Leipzig schließt städ­ti­sche Kultur­ein­rich­tungen bis Januar

von Redaktion Nachrichten

24. November 2021

lässt den Betrieb der städ­ti­schen Bühnen länger ruhen als in der Corona-Notfall-Verord­nung des Frei­staates fest­ge­legt. Die , das Gewand­haus, das Schau­spiel und das Theater der Jungen Welt sagen alle Eigen­ver­an­stal­tungen bis zum 9. Januar 2022 ab. Das wurde in der Dienst­be­ra­tung des Ober­bür­ger­meis­ters beschlossen, wie das Kultur­de­zernat am Mitt­woch mitteilte.

Oper Leipzig

Oper Leipzig

„Es betrübt mich zutiefst, dass wir wieder in einer Situa­tion ange­langt sind, in der wir Kultur­ver­an­stal­tungen absagen müssen“, erklärte Leip­zigs Kultur­bür­ger­meis­terin Skadi Jennicke (Linke): Die aktu­elle Lage lasse jedoch nicht erwarten, dass die Bühnen vor dem Jahres­wechsel wieder bespielt werden können. „Um sowohl dem Publikum als auch den Mitar­bei­tern der städ­ti­schen Bühnen­häuser größt­mög­li­chen Schutz sowie Planungs­si­cher­heit zu geben, haben wir die Entschei­dung getroffen.“

Opern-Inten­dant äußerte Verständnis: „Wir haben immer gewusst, dass eine sich zuspit­zende Coro­na­si­tua­tion weitere Maßnahmen erfor­dert und tragen diesen nun Rech­nung“. Im Fokus stünden in erster Linie die Sicher­heit und Fürsorge für das Publikum und alle Mitar­beiter. „In enger Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Leipzig und den anderen kultu­rellen Eigen­be­trieben tragen wir daher unseren Teil bei, schon bald wieder gemeinsam Musik­theater erleben zu können.“, betonte er.

Durch die säch­si­sche Corona-Verord­nung sind die Bühnen­häuser bis zum 12. Dezember geschlossen. Danach finden ledig­lich Fremd- und Miet­ver­an­stal­tungen statt, sofern die kommende Verord­nung des Frei­staats dies zulässt.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.