Erweckung aller Sinne

Als Artist in Residence des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks nahm Leonidas Kavakos Beethovens Violinkonzert auf.

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Leonidas Kavakos nahm als Artist in Residence des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks das Violinkonzert von Beethoven auf.

Eine „ästhetische Kraft“, die alle Sinne und Gefühle erwecke, spürt Leonidas Kavakos in Beethovens Musik. Es schwinge darin etwas mit, das mit Worten schwer zu beschreiben sei. Als Artist in Residence des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks nahm er Beethovens Violinkonzert op. 61 aus dem Jahr 1806 auf.

Leonidas Kavakos nahm als Artist in Residence des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks das Violinkonzert von Beethoven auf.

Leonidas Kavakos: „Beethoven lässt den Horizont des 18. Jahrhunderts weit hinter sich.“
(Foto: © Thomas Holthaus)

Beethoven lasse darin den Horizont des 18. Jahrhunderts weit hinter sich und schaue entschlossen nach vorn, betont Kavakos. In der Tat schuf Beethoven eine neue Art von sinfonisch geprägtem Konzert, indem er auf das virtuose Hervortreten des Solisten zugunsten einer Einbeziehung in das musikalische Gesamtgeschehen verzichtete. Kavakos vollendete diese Geschlossenheit und übernahm auch die musikalische Leitung.

Ludwig van Beethoven: „Violin Concerto”, Leonidas Kavakos, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Sony)
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Mehr zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Beethoven: crescendo.de

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Dr. Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Dr. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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