Was haben Thea­ter und Mode mit­ein­an­der zu tun? Die Ant­wort liegt – vor­der­grün­dig – auf der Hand. Zum einen unter­liegt auch das Thea­ter im bes­ten Sin­ne Moden, zum ande­ren ist Mode qua­si immer Thea­ter. Manch­mal ganz gro­ßes. Mit­un­ter aber sind es die sub­ti­le­ren Gemein­sam­kei­ten, die Anlass geben, sich für einen inter­es­san­ten Abend zusam­men­zu­fin­den. So gesche­hen am Diens­tag­abend, den 29. Okto­ber 2919, als sich der neue Inten­dant des Münch­ner Resi­denz­thea­ters, Andre­as Beck, im exklu­si­ven Mode­haus Akris vor­stell­te.

Verbrachten einen unterhaltsamen gemeinsamen Abend im Modehaus Akris: Autor und Fernsehmoderator Bernd Neuner-Duttenhofer und seine Frau , die kulinarische Journalistin und Fernsehmoderatorin Martina Meuth, die Schauspielerin Myriam Schröder, die seit dieser Saison dem Ensemble des Münchner Residenztheaters angehört, sowie Andreas Beck, der Staatsintendant des Münchner Residenztheaters.
(Alle Fotos: ©Christian Hartlmaier Fotodesign, www.ch-fotos.de)

Man kennt sich, liegt Akris doch in der Resi­denz­stra­ße in direk­ter Nach­bar­schaft zum „Resi“, wie das Thea­ter von den Münch­nern lie­be­voll genannt wird. Zudem war Beck von 1994 bis 1997 Dra­ma­turg am Baye­ri­schen Staats­schau­spiel und ist inso­fern in Mün­chen kein Unbe­kann­ter. Viel­leicht aber ver­bin­det den Thea­ter­mann doch mehr als nur das mit dem Mode­haus.

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Die Schauspielerin Myriam Schröder ist in dieser Saison am Münchner Residenztheater als Protagonistin in dem neuen Theaterstück „Die Verlorenen“ von Ewald Palmetshofer, als Martha in Gerhart Hauptmanns Frühwerk „Vor Sonnaufgang“ und als Dienstmädchen Toinette in „Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft“ von Peter Licht zu sehen. Mit ihrer Kollegin Katja Jung, die ebenfalls neu ans Residenztheater kam und in dieser Saison als Ärztin Marja Lwowna in Maxim Gorkis „Sommergäste“ zu erleben ist, gibt sie den zahlreichen Gästen eine Kostprobe ihres deklamatorischen Könnens.
(Alle Fotos: ©Christian Hartlmaier Fotodesign, www.ch-fotos.de)

Das St. Gal­le­ner Label macht auf­re­gend unauf­ge­reg­te Mode, die sich nie selbst insze­niert. Über­tra­gen auf das Gen­re Thea­ter trifft sich das wun­der­bar mit Andre­as Becks Cre­do, für den Thea­ter sich nicht selbst genug sein darf, son­dern „aus sei­ner Zeit her­aus argu­men­tie­ren und ent­ste­hen muss.“ Eine gelun­ge­ne Alli­anz mit Blick auf eine span­nen­de Sai­son rund um die Münch­ner Resi­denz.


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schwei­zer Mode­haus Akris: https://de.akris.com 

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Barbara Schulz
Die Zutaten für ein gutes Leben sind für unsere Autorin Barbara Schulz: gute Menschen, gute Musik, gute Bücher, gutes Essen. Und weil sie gern alles auf einmal hat, trifft sie am liebsten interessante Musiker oder Literaten zum Essen und schreibt über sie. Weil sie so mit Musikhören oder Lesen auch noch Geld verdienen kann. Die Literaturwissenschaftlerin, die selbst gern Musikerin geworden wäre, bekommt auf diese Weise alles unter einen Hut. Gut!

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